Werders Fußball-Frauen überwintern in sicheren Gefilden

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Trotz 0:2-Niederlage zum Jahresabschluss: Die Bremerinnen gehen mit großem Vorsprung auf die Abstiegsplätze in die Winterpause der Frauenfußball-Bundesliga.

Die Werder-Frauen verabschieden sich mit einer 0:2-Niederlage gegen Bayern München in die Winterpause. Gegen den amtierenden Meister hielten die Bremerinnen am Sonntag im eigenen Stadion lange Zeit gut mit: Der entscheidende Treffer zum 0:2-Endstand fiel erst in der Schlussminute. "Wir haben lange an einem Zähler schnuppern können", resümierte Werder-Coach Thomas Horsch nach dem Spiel auf "werder.de".

Leider hat es nicht gereicht. Aber wir haben Bayern, die zu den Top-Teams in Europa gehören, einen Fight geliefert.

Werder-Coach Thomas Horsch auf "werder.de"

Im Hinspiel unterlag Werder noch mit 0:8

Trotz der Niederlage hatte der Trainer der Bremerinnen allen Grund, stolz zu sein auf seine Spielerinnen – auch weil sein Team im Hinspiel noch mit 0:8 unterlegen war. Eine Entwicklung, die Horsch Mut macht: "Physisch und psychisch sind wir mittlerweile in der Lage, Bundesligaspiele bis zum Schluss unter Volldampf zu bestreiten."

Mit dem Mutmacher gegen München endet somit für Werders einzigen verbliebenen Erstligisten das Fußball-Jahr. Wie erhofft, überwintern die Bremerinnen in sicheren Gefilden, nämlich auf Tabellenplatz zehn und somit gerade noch über den Abstiegsplätzen.

Allerdings ist der Vorsprung auf die beiden Abstiegsränge deutlich: Mit elf Zählern weisen die Grün-Weißen jeweils neun Punkte mehr auf als der SC Sand und Carl Zeiss Jena, die beide noch sieglos sind. Sollte die Rückserie, die Anfang Februar beginnt, einigermaßen nach Plan verlaufen, dürften die Bremerinnen also auch das zweite Jahr in Folge den Klassenerhalt feiern – was ein Novum in der noch jungen Geschichte der Werder-Frauen wäre.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 19. Dezember 2021, 19:30 Uhr