Marktwerte der Werder-Spieler rauschen nach dem Abstieg erneut ab

Milot Rashica und Maximilian Eggestrein laufen enttäuscht über den Rasen des Weser-Stadions. Rashica hält sich dabei das hochgezogene Trikot vor das Gesicht.
Für das Portal "transfermarkt.de" sind bei vielen Werder-Spielern die Marktwerte gesunken. Milot Rashica und Maximilian Eggestein hat es besonders erwischt. Bild: Imago | Sven Simon

Das Portal "transfermarkt.de" hat ein Marktwert-Update vorgenommen und die veranschlagten Preise im Bremer Kader reihenweise purzeln lassen. Auch Milot Rashica trifft es erneut.

Das Portal "transfermarkt.de" hat seine Marktwerte erneut angepasst. Zulegen konnte dabei kein einziger Spieler von Werder Bremen, stattdessen werden für viele Spieler niedrigere Summen als zuvor veranschlagt. So beträgt der Marktwert von Milot Rashica jetzt nur noch neun Millionen Euro. Zuvor wurde der Kosovare für zwölf Millionen Euro gehandelt. Rashicas Absturz geht damit weiter. Im Dezember 2019 bezifferte "transfermarkt.de" seinen Marktwert noch auf 35 Millionen Euro.

Auch der mögliche Transferwert von Maximilian Eggestein ist eingebrochen. Statt für elf Millionen Euro wird der zentrale Mittelfeldspieler jetzt auf 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Im Juni 2019 betrug Eggesteins Marktwert noch 30 Millionen Euro. Geblieben ist davon aktuell nur noch ein Viertel dieser Summe.

Verluste für Sargent, Füllkrug, Möhwald, Bittencourt und Co.

Bei Joshua Sargent ist der Marktwert von neun Millionen Euro auf acht Millionen Euro angepasst worden. Das Talent aus den Vereinigten Staaten gilt nach dem Abstieg als einer der Verkaufskandidaten, um Geld in die Kasse zu bekommen. Auch bei Niclas Füllkrug, Sargents Sturmpartner, hat "transfermarkt.de" die Summe um eine Millionen Euro reduziert. Statt fünf Millionen Euro werden nun vier Millionen Euro für den 28-Jährigen veranschlagt.

Die für Innenverteidiger Milos Veljkovic gehandelte Transfersumme ist von fünf Millionen Euro auf 4,5 Millionen gesunken. Nach mehr als einem Jahr ist auch der Marktwert von Philipp Bargfrede angepasst worden, der im Schlussspurt der vergangenen Saison noch einmal in den Profi-Kader zurückgekehrt ist. Dieser beträgt nun nicht mehr 1,2 Millionen Euro, sondern 250.000 Euro. Bei Kevin Möhwald wurde die Summe wie bei Füllkrug und Sargent um eine Million verringert. Statt für vier Millionen Euro wird er jetzt für drei Millionen Euro gehandelt.

Leonardo Bittencourt sitzt auf dem Boden des Weser-Stadions und wedelt mit dem rechten Arm.
Auch der Marktwert von Leonardo Bittencourt ist gefallen. Bild: Imago | Team 2

Leonardo Bittencourts Marktwert ist gar um 1,5 Millionen gefallen und liegt jetzt bei 4,5 Millionen Euro. Für ihn hatte Werder einst rund sieben Million Euro an die TSG Hoffenheim bezahlt. Bei Romano Schmid werden nach dem neuesten Update vier Millionen Euro anstatt fünf Millionen Euro veranschlagt. Bei Yuya Osako ist die gehandelte Transfersumme von 1,5 Millionen Euro auf eine Million Euro gesunken.

Niedrige Marktwerte auch für Selke und Gebre Selassie

Für Davie Selke wird derweil der Marktwert nur noch auf 2,8 Millionen Euro beziffert. Zuvor lag dieser noch bei fünf Millionen Euro. Werder kann dies allerdings egal sein, denn der Stürmer steht ab dem 1. Juli wieder bei Hertha BSC unter Vertrag. Aufgrund des Abstiegs griff die Kaufverpflichtung der Bremer nicht.

Gefallen ist auch der Marktwert von Theodor Gebre Selassie. Dieser beträgt nicht mehr 1,2 Millionen Euro, sondern 800.000 Euro. Wie Selke steht aber auch Gebre Selassie in der kommenden Saison nicht mehr bei Werder unter Vertrag. Nach neun Jahren an der Weser kehrt er in seine tschechische Heimat zurück.

Werders Finanzchef Filbry: "Müssen keinen Ausverkauf starten"

Video vom 14. Mai 2021
Werders Finanzchef Klaus Filbry steht mit weißer FFP2-Maske alleine auf einer grünen Tribüne im Weser-Stadion.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

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  • Karsten Lübben Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 10. Juni 2021, 18:06 Uhr