Bauer wechselt von Werder zu Arsenal – aber nicht nach England

Bei den Bremern hatte Florian Kohfeldt den Rechtsverteidiger aussortiert. Jetzt hat Bauer einen neuen Klub gefunden – und kann sich dort bereits perfekt verständigen.

Robert Bauer winkt, als er mit dem 1. FC Nürnberg im Weser-Stadion zu Gast ist.
Robert Bauer war in der vergangenen Saison bereits von Werder an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Jetzt wechselt der Rechtsverteidiger nach Russland zu FK Arsenal Tula. Bild: Imago | Nordphoto

Als Robert Bauer im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt nach Bremen wechselte, galt der damals 21-Jährige als verheißungsvolles Talent. Mit Aufsteiger Ingolstadt sorgte er in der Bundesliga für Furore und machte Werder auf sich aufmerksam. Für 2,5 Millionen Euro wechselte der einstige U20-Nationalspieler an die Weser und sollte Theodor Gebre Selassie auf der rechten Seite mächtig Druck machen. Aufgegangen ist dieser Plan allerdings nicht.

Unter Viktor Skripnik und Alexander Nouri war Bauer noch Stammspieler bei Werder. Als Florian Kohfeldt das Kommando übernahm, sank sein Kurs allerdings rapide. In der vergangenen Saison verliehen die Bremer ihn daher bereist an den 1. FC Nürnberg. Im Sommer kehrte Bauer, mittlerweile 24 Jahre alt, zurück, spielte bei Werder aber weiterhin keine Rolle. Vom Training war er freigestellt. Stattdessen sollte er die Zeit nutzen, um sich einen neuen Klub zu suchen. Und das ist jetzt geglückt. Wie Werder am Mittwochmorgen bestätigte, wechselt Bauer zum russischen Erstligisten FK Arsenal Tula.

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Werder bekommt für Bauer keine Ablöse

Mit der Sprache wird er dort keine Probleme haben. Bauers Eltern stammen aus Kasachstan und seine Großeltern aus Russland.

Über die Höhe einer möglichen Ablösesumme ist nichts bekannt. Die Klubs haben Stillschweigen vereinbart. In russischen Medien verriet Andrej Rudakov, Sportdirektor von Arsenal Tula, allerdings, dass Bauer ablösefrei nach Russland wechselt. Werder dürfte dennoch froh sein, ab sofort das Gehalt für Bauer einsparen zu können.

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  • Karsten Lübben

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 20. August 2019, 18:06 Uhr