Augustinsson und Bartels fehlen Werder im Pokal

Augustinsson hat Trainingsrückstand, für einen Einsatz gegen Atlas Delmenhort reicht es noch nicht. Bei Bartels sieht es schlechter aus: Er muss operiert werden.

Ludwig Augustinsson und Fin Bartels klatschen Applaus nebeneinander im Tirkot auf dem Spielfeld.
Keine Chancen auf Einsätze beim Pokalderby: Ludwig Augustinsson (l.) und Fin Bartels. Bild: Imago | Team 2

Die Liste der Ausfälle wird länger bei Werder Bremen. Gegen Atlas Delmenhorst muss Trainer Florian Kohfeldt am Samstag weiterhin auf seinen Außenverteidiger Ludwig Augustinsson verzichten – und neuerdings auch auf Fin Bartels. Der Stürmer muss operiert werden und fehlt dem Verein wohl einige Wochen.

Das Knie hat sich nicht beruhigt. Da werden wir einen kleinen Eingriff vornehmen müssen. Das ist sehr ärgerlich, aber es war sehr gut, dass er die Vorbereitung voll durchgezogen hat. Die Verletzung wird ihn nicht so weit zurückwerfen.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Bartels hatte wegen der hohen Belastungen in der Vorbereitungszeit Probleme mit dem Knie bekommen und schon im Trainingslager in Grassau die Intensität etwas zurückgefahren. Laut Kohfeldt sei die Verletzung aber nicht dramatisch. "Wir reden hier nicht über einen Riss oder sonstiges." Aus dem Knie müsse lediglich Flüssigkeit entfernt werden. Nach der Länderspielpause in vier Wochen werde Bartels wieder fit sein.

Augustinsson muss nacharbeiten

Augustinsson hingegen muss noch Trainingsrückstand aufholen. Der Defensivspieler hatte in den vergangenen Tagen schon wieder zeitweise am Mannschaftstraining teilgenommen, ist für das Spiel am Samstag aber keine Alternative.

"Ludde wird noch mehr trainieren müssen, weil wir da nochmal eine Grundlage für die Saison legen müssen", erklärte Kohfeldt die Entscheidung. Augustinsson hatte auch mit der hohen Belastung in der Vorbereitung zu kämpfen, fehlte schon rund zwei Wochen im Training. Weiter warten also.

Warten auf die Innenverteidigung

Weiter Geduld haben müssen auch die zwei verletzten Innenverteidiger Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic. Beide sind auf dem Wege der Besserung, gucken aber am Samstag ebenfalls nur zu.

Mit Langkamps Rückkehr rechnet Kohfeldt zum Ligaauftakt gegen Düsseldorf noch nicht. Für das darauf folgende Spiel gegen Hoffenheim sei dies realistischer. Veljkovic werde mit Bartels zusammen nach der Länderspielpause zurückkehren.

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Autor

  • Bastian Mojen

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 8. August 2019, 18:06 Uhr