Werders 3 Fragezeichen: Wann sind Friedl, Veljkovic und Toprak zurück?

Fritz hofft vor St. Pauli auf die Rückkehr von Werders Abwehrreihe

Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Am Mittwoch soll das Bremer Abwehr-Trio zumindest wieder mittrainieren. Ob die drei am Samstag (13:30 Uhr) auf St. Pauli mitmischen können, ist aber noch offen.

Für Clemens Fritz war Werders 1:1 gegen den SV Sandhausen gleich doppelt frustrierend. Zum einem, weil ein Punkt gegen den Abstiegskandidaten für die Bremer etwas mau ist. Zum anderen, weil er aufgrund einer Corona-Infektion nicht im Weser-Stadion dabei sein durfte. Wie der Sportliche Leiter am Dienstag in einer Medienrunde erzählte, hatte er keine Symptome. "Deshalb war es schon etwas merkwürdig, zu Hause sitzen zu müssen", so Fritz.

Mittlerweile konnte er sich freitesten und ist zurück am Weser-Stadion. Und zurück sollen bei den Bremern bestenfalls auch bald die drei Stammverteidiger Ömer Toprak, Marco Friedl und Milos Veljkovic sein. Zumal am Samstag (13:30 Uhr) im Spitzenspiel beim FC St. Pauli Anthony Jung aufgrund einer Gelbsperre fehlen wird.

Wie Fritz verriet, werden Toprak, Friedl und Veljkovic am Mittwoch wieder in das Training einsteigen. Zumindest anteilig sollen sie wieder dabei sein. Dies gilt auch für Rechtsverteidiger Mitchell Weiser. Bei dem Quartett müsse geschaut werden, wie es die Belastung verträgt und wer möglicherweise am Hamburger Millerntor bereits eine Rolle spielen könnte. Eine Entscheidung, für wen es bereits reicht, wird wohl erst am Freitag getroffen.

Die Hoffnung ist natürlich da. Aber wir werden kein Risiko eingehen, dass sie vielleicht dann doch länger ausfallen.

Clemens Fritz schaut konzentriert.
Clemens Fritz am Dienstag in einer Medienrunde

Werden Mbom und Agu fit?

Im schlimmsten Fall wären die Bremer im Topspiel hinten beinahe blank, denn auch Jean-Manuel Mbom und Felix Agu plagen sich mit Problemen. Bei Mbom schmerzt das Sprunggelenk, sodass er am Mittwoch mit dem Training aussetzen wird. Laut Fritz muss hier abgewartet werden, wie es sich in den kommenden Tagen entwickelt. Agu wiederum plagen Hüftprobleme. Er soll erst am Ende der Woche wieder das Training aufnehmen.

Lars Lukas Mai nimmt im Training einen hohen Ball an.
Lars Lukas Mai hat bei Werder im Moment ein schweres Leben. Bild: Imago | Nordphoto

Die vielen Ausfälle wären eigentlich die Chance für Lars Lukas Mai. Für den Innenverteidiger gab es am Sonntag die Höchststrafe, denn Coach Ole Werner stellte lieber die beiden defensiven Mittelfeldspieler Christian Groß und Nicolai Rapp in die Innenverteidigung, als ihm das Vertrauen zu schenken. "Für den Trainer war das keine einfache Entscheidung", berichtete Fritz. Bei jungen Spieler sei es so, dass es eben auch mal schwierigere Phasen gibt. "Wichtig ist, dass man dann bei sich bleibt." Mai, rät Fritz, müsse dies als Lernprozess begreifen und sich nun über das Training das Selbstvertrauen holen.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 5. April 2022, 18:06 Uhr