5 mutmachende Fakten vor Werders Heimspiel gegen Augsburg

Die Bilanz von Bremens Trainer Florian Kohfeldt gegen die Fuggerstädter kann sich sehen lassen. Auch der wiedergenesene Milot Rashica hat gute Erinnerungen an den FCA.

Milot Rashica sitzt auf dem Rasen und lächelt.
Gegen Augsburg erzielte Rashica den ersten Doppelpack seiner Bundesliga-Karriere. Im aktuellen Aufeinandertreffen könnte er immerhin wieder im Kader stehen. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

1 Augsburg gehört zu Kohfeldts Lieblingsgegnern

Fünfmal traf Werder-Coach Florian Kohfeldt in seiner Zeit als Trainer der Grün-Weißen auf die Fuggerstädter. Vier der Duelle gewann der 39-Jährige. Den höchsten Sieg gegen den FCA fuhren seine Mannen am 21. Spieltag der Saison 2018/19 ein. Beim 4:0 (3:0)-Sieg im Weser-Stadion traf Milot Rashica gleich zweifach. Es war der erste Doppelpack in der Bundesliga-Laufbahn des Kosovaren. Die weiteren Tore besorgten der aktuell verliehene Johannes Eggestein und Kevin Möhwald.

2 Werder ist besser als im Vorjahr

Werder hat schon jetzt mehr Punkte als in der gesamten Hinrunde der vergangenen Saison auf dem Konto. Mit 15 Zählern sammelten die Bremer bereits jetzt einen Punkt mehr als nach 17 Spielen im Vorjahr. Im Heimspiel gegen Augsburg und auswärts in Mönchengladbach (Dienstag, 18:30 Uhr) hat Werder gleich noch zwei Chancen, bis zum Beginn der Rückserie nachzulegen.

3 Beide Klubs mit ähnlicher Bilanz

Sowohl die Grün-Weißen als auch Augsburg haben sechs ihrer bislang 15 Saisonspiele verloren. Beide Teams haben zudem gleich viele Treffer erzielt: nämlich 17. Zudem haben die Bremer mit 24 Gegentoren nur einen Treffer mehr kassiert als der FCA. Weil Augsburg jedoch zwei Partien mehr gewonnen und damit vier Punkte mehr als die Bremer gesammelt hat, steht das Team von Trainer Heiko Herrlich auf dem elften Tabellenplatz. Werder liegt hingegen auf Rang 13, somit aber in Schlagdistanz zu den Bayern.

4 Offensiv auf Augenhöhe

Florian Kohfeldt beugt sich vor und stützt sich auf die Knie.
Werder-Trainer Florian Kohfeldt gewann vier seiner fünf Duelle mit dem FC Augsburg. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Werder und Augsburg sind Mannschaften, die es lieber haben, wenn der Gegner das Spiel macht. Beide Teams kommen in der laufenden Spielzeit folglich nur auf 45 Prozent Ballbesitz. Große Offensivfeuerwerke sind dementsprechend selten und auch beim direkten Aufeinandertreffen eher weniger zu erwarten. Mit insgesamt 154 Torschüssen weisen die Grün-Weißen aber immerhin vier Abschlüsse mehr auf als der FCA. Bei den erspielten Großchancen liegen die Kontrahenten mit zwölf jedoch gleichauf – allerdings befinden sich die Klubs mit dieser Ausbeute im unteren Ligadrittel.

5 Der ruhende Ball ist Werders Stärke

Bereits siebenmal kamen die Bremer über eine Standardsituation zum Torerfolg. Zuletzt am vergangenen Spieltag, als Ömer Toprak eine Freistoßflanke von Ludwig Augustinsson über die Linie drückte. Insgesamt erzielte Werder mehr als 40 Prozent seiner Treffer nach ruhenden Bällen, einzig der 1.FC Köln weist eine höhere Quote auf. Auch im laufenden Spiel ist Werder vor allem über die Flügel gefährlich: Gleich 14 von 17 Treffern leiteten die Grün-Weißen über die Außenbahnen ein. Mit diesem Wert ist Werder ligaführend. Im Gegenzug ist Augsburg über die Flügel besonders anfällig: Mehr als die Hälfte ihrer Gegentore kassierten die Fuggerstädter über die Außen. Gut für Werder also.

Auch Kohfeldt rätselt: Warum ist Werder so heimschwach?

Video vom 14. Januar 2021
Eine Totale des Weserstadions hinter kahen Bäumen.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 15. Januar 2021, 18:06 Uhr