Darum stockt das Ermittlungsverfahren gegen Werders Ex-Coach Anfang

Markus Anfang schaut konzentriert.
Momentan geht es im Ermittlungsverfahren gegen Markus Anfang nicht weiter. Bild: Imago | Comsport

Derzeit geht es bei den Ermittlungen gegen Markus Anfang nicht voran. Neben der strafrechtlichen Verfolgung droht diesem auch ein Berufsverbot durch den DFB.

Im Ermittlungsverfahren gegen Werders Ex-Coach Markus Anfang geht es aktuell nicht weiter, da die zuständige Staatsanwältin seit einigen Wochen erkrankt ist. Dies hat Frank Passade, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, auf Nachfrage gegenüber buten un binnen erklärt. Mit neuen Erkenntnissen sei daher wohl erst in der zweiten Januar-Woche zu rechnen. Zuletzt hatte Anfangs Anwalt Akteneinsicht beantragt und sein Mandant die Möglichkeit erhalten, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Ob er dies bereits getan hat, ist nicht bekannt.

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen droht Anfang auch eine Sanktionierung durch den DFB. Derzeit ermittelt der Kontrollausschuss gegen ihn, weil eventuell Verstöße gegen das in Corona-Zeiten geltende Hygienekonzept von DFB und DFL vorliegen. Im härtesten Fall könnte ein Berufsverbot gegen Anfang ausgesprochen werden. Dies sei allerdings "derzeit rein spekulativ", wie der Verband auf Nachfrage von buten un binnen erklärt.

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Bild: Imago | Joachim Sielski

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit sportblitz, 19. November 2021, 19:30 Uhr