Bargfrede und Langkamp müssen Werder verlassen – Bartels noch offen

Beide Spieler erhalten bei den Bremern keinen neuen Vertrag. Über die Zukunft von Fin Bartels hat Werder noch nicht final entschieden.

Langkamp und Bargfrede gehen vom Platz.
Sebastian Langkamp (links) und Philipp Bargfrede müssen Werder verlassen. Bild: Imago | Nordphoto

Der personelle Umbruch bei Werder schreitet voran: Philipp Bargfrede und Sebastian Langkamp müssen den Klub verlassen. Bei beiden Spielern waren die Verträge im Sommer ausgelaufen. Ein neues Arbeitspapier an der Weser erhalten sie nicht. Offen ist noch, wie es mit Fin Bartels weitergeht. Mit dem 33-Jährigen hat Sportchef Frank Baumann sich auf eine Klärung zu einem späteren Zeitpunkt geeinigt.

Bargfrede spielte seit 2004 für Werder. "Bei Bargi gibt es keine zwei Meinungen, welche Institution er bei Werder ist und immer sein wird", sagte Chefcoach Florian Kohfeldt am Montag auf der Pressekonferenz. Bargfrede hatte in seiner Karriere oftmals mit langwierigen Knieverletzungen zu kämpfen. Bei ihm sei es menschlich eine "enorm schwierige Entscheidung" gewesen, erklärte Baumann. Die Enttäuschung über die Entscheidung sei bei ihm spürbar gewesen. Nach seinem Aus bei Werder möchte der 31-Jährige seine Karriere aber offenbar noch nicht beenden.

Bargi fühlt sich jung und fit genug, um weiterzuspielen. Er möchte auch noch weiterhin spielen. Deswegen gehe ich davon aus, dass er noch auf dem Platz auftauchen wird in den nächsten Jahren.

Frank Baumann

Bartels' Zukunft bleibt offen

Nach seinem Karriereende soll Bargfrede bei den Bremern dann ein Trainee-Programm im Klub absolvieren. "Er ist jemand, den wir uns dann sehr, sehr gut in einer anderen Position vorstellen können", so Baumann. Keine Entscheidung hat Werder bisher über die Zukunft von Fin Bartels getroffen. Beim 33-Jährigen warten die Bremer weiterhin ab, welche Alternativen sich auf dem Transfermarkt noch eröffnen könnten.

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Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 3. August 2020, 18:06 Uhr