Perfekt: Hoffenheimer Vogt wechselt zu Werder

Werder Bremen hat sich doch noch für die Rückrunde verstärkt. Kevin Vogt von der TSG 1899 Hoffenheim kommt auf Leihbasis zu den Bremern.

Kevion Vogt schreit auf dem Platz.
Kevin Vogt kam bei den Kraichgauern nicht wie gewünscht zum Zug und legte nach internen Querelen mit Trainer Alfred Schreuder im Dezember sein Kapitänsamt nieder. Bild: Imago | Avanti

In der vergangenen Tagen hat es sich bereits angedeutet, nun ist der Wechsel des Hoffenheimers Kevin Vogt zu den Bremern perfekt. Das gaben beide Vereine am Sonntagmorgen bekannt. Vogt wird bis zum Saisonende ausgeliehen, besitzt aber bei den Kraichgauern noch einen Vertrag bis 2022. Eine Kaufoption für den Sommer soll Werder nicht besitzen.

Wir freuen uns, dass Kevin uns in den nächsten Monaten verstärken wird.

Frank Baumann, Werder-Sportchef

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte eigentlich gehofft, bereits im Trainingslager auf Mallorca einen neuen Spieler begrüßen zu können. Doch beide Clubs einigten sich erst jetzt auf das Leihgeschäft. In Hoffenheim war Vogt als Kapitän in die Saison gegangenen, zuletzt bei Trainer Alfred Schreuder aber in Ungnade gefallen.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Vogt wollte die Hoffenheimer deshalb unbedingt verlassen und TSG-Manager Alexander Rosen hat ihm keine Steine in den Weg gelegt. "Es gibt im Profifußball immer wieder Situationen, in denen man die aktuellen Perspektiven gemeinsam, offen und transparent bewerten muss. Nach einer für beide Seiten erfolgreichen Zeit war es für uns klar gewesen, einem verdienten Spieler entsprechend entgegenzukommen", so Rosen.

Kevin Vogt sitzt im Auto auf dem Beifahrersitz.
Kevin Vogt (auf dem Beifahrersitz) fährt am Weser-Stadion vor. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Vogt lief bisher in 213 Bundesliga-Partien auf und hat zudem Champions League-Erfahrung. Seinen Marktwert taxiert das Internetportal "Transfermarkt.de" auf zehn Millionen Euro. Der 28-Jährige kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld spielen – auf beiden Positionen hatte Werder zuletzt Probleme. Immerhin kassierte das Team von Florian Kohfeld mit 41 Toren mehr als alle anderen Klubs der Bundesliga.

Autor

  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 12. Januar 2020, 19:30 Uhr