Werder besiegt den Tabellenführer mit einem starken Endspurt

Die Tischtennis-Spieler von Werder Bremen haben beim Tabellenführer in Saarbrücken gewonnen. Damit klettern die Bremer nun einen Platz nach oben in der Tabelle.

Mattias Falck fixiert den für die Aufgabe in die Höhe geworfenen Ball
Stark zurück gekommen in seinem zweiten Einzel: Vizeweltmeister Mattias Falck. Bild: Imago | Eibner

Werders Tischtennis-Profis haben 3:2 beim Tabellenführer FC Saarbrücken gewonnen – und dabei Moral bewiesen. Schon in der ersten Partie des Tages legte der bei Werder an Zwei gesetzte Marcelo Aguirre eine fulminante Aufholjagd gegen Patrick Franziska hin. Die ersten beiden Sätze verlor der Werder-Spieler mit 5:11, konnte den dritten dann aber mit 11:7 für sich entscheiden. Knapp wurde es im vierten Satz, den Aguirre aber am Ende mit 13:11 gewann. Der Widerstand seines Gegners schien gebrochen, im fünften Satz holte Franziska lediglich noch drei Punkte gegen Werders Südamerikaner aus Paraguay.

Werders Vizeweltmeister Mattias Falck, vor Kurzem erst Vater geworden, konnte dagegen in seinem ersten Spiel nicht überzeugen. In knapp unter dreißig Minuten Spielzeit bezwang Shang Kun den Schweden Falck – und ließ ihm nicht mal einen Satz (11:5, 11:9, 15:13). Ein 3:0-Sieg, wie in der vergangenen Woche gegen Post SV Mühlhausen, war also nicht mehr möglich und Falck würde im vierten Spiel wieder ran müssen – gegen Saarbrückens besten Patrick Franziska.

Zur dritten Partie des Tages traten aber zunächst Kirill Gerassimenko (Werder) und Darko Jorgic (Saarbrücken) an die Platte. Auch hier sah es zunächst nicht gut aus für Werder. Die ersten beiden Sätze gab Gerassimenko nach Saarbrücken ab (7:11, 8:11). Im dritten Satz dann nochmal ein kurzes Aufbäumen von Gerassimenko (11:6), doch auch der vierte ging an Jorgic (7:11).

Falck biegt den Rückstand um

Die Entscheidung des Spieltages brachte dann das Duell der beiden Stars: Mattias Falck (Werder) und Patrick Franziska (Saarbrücken) traten an. Der Deutsche Franziska dominierte dabei den Schweden Falck in den ersten beiden Sätzen. Werders Top-Star gelangen nur insgesamt sechs Punkte (2:11, 4:11). Genau wie Mannschaftskollege Gerassimenko kam Falck aber im dritten Satz zurück (11:6). Aber anders Gerassimenko holte sich Falck auch den dritten Satz. In einem hochspannenden Satz bog der Schwede einen 1:6-Rückstand noch in ein 11:9 um. Also rein in den entscheidenden Satz, den der Schwede in einem echten Nervenkrimi mit 1210gewann.

Für das alles entscheidende Doppel machten sich für Werder dann wieder Aguirre und erstmals Huno Szöcs bereit. Ihre Gegner: Shang Kun und Tomas Polansky. Die Bremer gaben keine Satz an die Hausherren ab, gewannen mit 11:5, 11:9 und 11:8. Werder klettert somit in der Tabelle einen Platz nach oben auf Rang drei.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 4. November 2019, 23:30 Uhr