Werder ringt Ochsenhausen nieder – und ist wieder Dritter

Was für ein packender Auftakt ins neue Jahr für Werders Tischtennis-Profis: Der knappe 3:2-Sieg gegen Mit-Konkurrent Ochsenhausen hält die Bremer auf Playoff-Kurs.

Hunor Szöcs konzentriert vor dem Aufschlag vorgebeugt zur Tischtennisplatte.
Werders Mann des Abends: Hunor Szöcs bezwang erst Ochensenhausens Nummer eins, danach holte er mit Marcelo Aguirre den entscheidenden Punkt im Doppel. Bild: BeLa Sportfoto

Der Start ins neue Jahr war für Werder Bremen nichts für schwache Nerven – doch das Team von Trainer Cristian Tamas untermauerte einmal mehr seine Playoff-Ambitionen. Mit 3:2 bezwangen die Bremer den Titelverteidiger am Freitagabend in einem packenden Bundesliga-Duell und schnappten sich Ochsenhausens dritten Tabellenplatz.

Nach der Niederlage zuletzt gegen Bergneustadt war der Druck groß. Daher bin ich glücklich, dass wir heute den Sieg geschafft haben.

Werder-Trainer Cristian Tamas

Falck unterliegt im Top-Duell

Dass das Duell mit Werder am 17. Spieltag ein kniffliges werden würde, zeigte gleich das erste Einzel: Ochsenhausens Topspieler Jakub Dyjas hatte einen schweren Stand gegen Hunor Szöcs und leistete sich zudem einige leichte Fehler. Szöcs dagegen zeigte eine der besten Leistungen der vergangenen Spieltage.

Der 3:1-Sieg beflügelte dann auch Werder Topstar Mattias Falck, der den 17-jährigen Vladimir Sidorenko im zweiten Spiel souverän ebenfalls mit 3:1 bezwang. Alles schien für die Gäste aus Bremen zu laufen, doch Kirill Gerassimenko unterlag mit 1:3 im Duell der Nummer-drei-Spieler Simon Gauzy in einer rasanten Partie.

Auf Werders Doppel ist wieder Verlass

Falck hätte nun für Werder im letzten Einzel alles klar machen können, doch der Vizeweltmeister unterlag Dyjas mit 1:3. Wieder einmal musste es das Bremer Doppel richten und sie lieferten erneut. Zum vierten Mal in dieser Saison traten Szöcs und Marcelo Aguirre für Werder an – zum vierten Mal behielten sie die Oberhand. Mit 11:3 im entscheidenden fünften Satz rangen sie Stefan Fegerl und Gauzy nieder und sorgten damit für den Riesenschritt Werders im Kampf um die Playoff-Ränge.

Am Sonntag um 15 Uhr geht es für die Grün-Weißen bereits mit einem weiteren Kracher weiter: Mit Borussia Düsseldorf ist der Tabellenzweite samt Ausnahmespieler Timo Boll die nächste großer Herausforderung für Werder.

Ochsenhausen – SV Werder Bremen 2:3

Jakub Dyjas – Hunor Szöcs 1:3 (7:11, 7:11, 11:6, 7:11)
Vladimir Sidorenko – Mattias Falck 1:3 (5:11, 3:11, 11:5, 4:11)
Simon Gauzy – Kirill Gerassimenko 3:1 (11:6, 8:11, 11:7, 11:9)
Jakub Dyjas – Mattias Falck 3:1 (7:11, 11:8, 11:6, 11:7)
Stefan Fegerl/Simon Gauzy – Marcelo Aguirre/Hunor Szöcs 2:3 (9:11, 8:11, 16:14, 11:9, 3:11)

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 12. Januar 2020, 19:30 Uhr