Werders Tischtennis-Asse mit Fehlstart in den Liga-Endspurt

Im Kampf um die Playoff-Plätze musste das Bremer Bundesliga-Team einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen Mühlhausen setzte es am Sonntag eine 0:3-Pleite.

Kirill Gerassimenko konzentriert bei einem Vorhandschlag.
Drittes Spiel, dritte Niederlage: Auch Kirill Gerassimenko konnte Werders Niederlage gegen Mühlhausen nicht verhindern. Er unterlag Ovidiu Ionescu. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Das hatte sich Werder Bremen am Sonntag ganz anders vorgestellt. Der Teammanager des Tabellenvierten der Tischtennis-Bundesliga, Sascha Greber, hoffte vorab, dass "wir uns mit einem Sieg von Mühlhausen absetzen". Doch es wurde eine bittere 0:3-Pleite gegen den direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze. Nun hat Werder nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Mühlhausen.

Vier Wochen pausierte die Bundesliga, doch gleich der Auftakt des 19. Spieltages misslang - Werder-Profi Marcelo Aguirre musste nach dem ersten Satz gegen Steffen Mengel verletzt aufgeben (6:11, 0:11, 0:11). Die Bremer waren bereits ohne den angeschlagenen Hunor Szöcs angereist.

Vizeweltmeister Falck unterliegt in fünf Sätzen

Danach tat sich Werders Vizeweltmeister Mattias Falck gegen Daniel Habesohn überraschend schwer. Der Schwede wehrte zwar vier Matchbälle ab, unterlag dennoch in fünf Sätzen mit 9:11, 12:14, 11:2, 12:10 und 8:11. Auch Kirill Gerassimenko schaffte gegen Ovidiu Ionescu nicht mehr die Wende für die Bremer und verlor die dritte Partie glatt mit 0:3 (10:12, 7:11, 10:12). Am kommenden Sonntag muss sich Werder im Heimspiel mit Tabellenführer Saarbrücken messen, der sich bereits für die Playoffs qualifiziert hat.

Gratulation an Mühlhausen, der Kampf um die Play-off-Plätze geht weiter. Wir müssen jetzt erst mal zusehen, dass unsere Spieler gesund werden, um dann am kommenden Sonntag wieder anzugreifen.

Werder-Trainer Cristian Tamas

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 17. Februar 2020, 23:30 Uhr