Falck schlägt Szöcs im Werder-Duell – und steht im Viertelfinale

Video vom 25. Juni 2021
Mattias Falck schaut konzentriert während einer Spielaktion.
Bild: Imago | Xinhua
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Im Achtelfinale der Tischtennis-EM erwischte Mattias Falck gegen seinen Bremer Teamkollegen Hunor Szöcs einen schwachen Start. Dank starker Aufholjagd kam er trotzdem weiter.

Bei der Tischtennis-EM in Warschau hat Mattias Falck sich im Achtelfinale gegen seinen Bremer Teamkollegen Hunor Szöcs durchgesetzt und das Viertelfinale erreicht. Für Falck, klarer Favorit im Vorfeld, war es allerdings ein hartes Stück Arbeit, denn der Auftakt in das Spiel ging daneben.

Überraschend gewann Szöcs den ersten Satz mit 11:8. Auch im zweiten Satz setzte sich der Rumäne durch und entschied diesen mit 12:10 für sich, sodass Falck nach Sätzen einem 0:2 Rückstand hinterherlief. Und dies durchaus verdient, da der Schwede zu viele leichte Fehler beging und einfache Punkte abgab.

Falck dreht auf – Schweden-Duell im Viertelfinale

Dies änderte sich allerdings ab dem dritten Satz. Falck zog davon, führte früh nach Punkten mit 4:0 und gewann den Satz am Ende souverän mit 11:3. Ein ähnliches Bild ergab sich im vierten Satz, in dem Falck zwischenzeitlich mit 5:1 und 9:2 vorne lag und mit 11:4 siegte, sodass er nach Sätzen zum 2:2 ausglich. Auch mental war der Achte der Weltrangliste nun klar im Vorteil, denn Scözs (Rang 132 in der Weltrangliste) begann sichtlich zu hadern. Auch im fünften Satz konnte er nicht mehr wirklich Paroli bieten und unterlag mit 4:11.

Hunur Szöcs während eines Werder-Spiels im Gespräch während der Pause.
Bei Werder ist Hunor Szöcs (rechts) der Teamkollege von Mathias Falck. Bei der Tischtennis-EM trafen sie nun im Achtelfinale aufeinander. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Dadurch konnte Falck im sechsten Satz für die Entscheidung sorgen – und tat dies auch. Szöcs bot ihm allerdings nochmal einen heißen Kampf und ging nach Punkten mit 6:5 in Führung. Falck nahm daher eine Auszeit und drehte im Anschluss den Satz. Daraufhin nahm auch Szöcs eine Auszeit. Aus dem Takt bringen ließ Falck sich davon aber nicht mehr, wenngleich er beim 10:8 zwei Matchbälle liegen ließ. Den dritten zum 12:10 nutzte er dann und entschied das Match nach Sätzen mit 4:2 für sich. Weiter geht es für Falck nun im Viertelfinale mit einem Schweden-Duell. Am Samstag um 19:40 Uhr trifft er auf seinen Landsmann Jörgen Persson, der auf Rang 43 der Weltrangliste liegt.

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  • Karsten Lübben Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 27. Juni 2021, 19:30 Uhr