Nächster Tischtennis-Krimi: Werder schrammt mit 2:3 am Sieg vorbei

Video vom 7. September 2021
Werders Tischtennis-Profi Hunor Szöcs konzentriert bei einem kraftvollen Rückhandschlag.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Der Bremer Bundesligist hatte am Sonntag gegen Favorit Ochsenhausen Chancen zum Überraschungserfolg. Doch zwei Siege von Mattias Falck allein reichten nicht aus.

Die Autofahrt nach Baden-Württemberg war ewig lang für das Team von Werder Bremen und die Stimmung auf der ebenso epischen Rückfahrt dürfte am Sonntagabend wohl eher gedämpft sein.

Denn es war tatsächlich mehr drin gewesen beim Bundesliga-Duell in Ochsenhausen für Tischtennis-Asse um Trainer Cristian Tamas. Und das, obwohl die Ausgangslage nicht für die Bremer sprach.

Falck gewinnt beide Einzel

Ochsenhausen hatte an den ersten drei Spieltagen souverän 3:0 Siege eingefahren, während Werder bisher nur einen Dreier holte. Zudem waren Kirill Gerassimenko und Mattias Falck nach Trainingsrückstand beziehungsweise Knieproblemen noch nicht in allerbester Form.

Zumindest Falck zeigte am Sonntag aber mit zwei Siegen gegen Maciej Kubik und Kanak Jha, dass es beim schwedischen Weltranglistenneunten deutlich bergauf geht. Doch Werders Nummer eins konnte eben nur zwei Punkte alleine beisteuern, bei seinen Teamkollegen fehlte am Ende entweder das Quäntchen Glück oder die letzte Abgebrühtheit.

Das war eine Riesenchance, die wir hier hatten. Es waren hochkarätige Spiele und die Jungs waren heute etwas besser, als beim Sieg in Bergneustadt. Aber es hat leider nicht gereicht.

Werder-Trainer Cristian Tamas im Sportblitz

Szöcs kann 2:0-Führung nicht nutzen

Besonders bitter war die Niederlage von Hunor Szöcs im dritten Einzel, denn der Rumäne musste sich trotz einer 2:0-Satzführung noch Samuel Kulczycki geschlagen geben. Damit wartet Szöcs, der in der vergangenen Saison sieglos blieb, auch weiterhin auf ein erstes Erfolgserlebnis.

Anders als beim Erfolg gegen Bergneustadt zuvor unterlag Gerassimenko dieses Mal in seinem Einzel und auch das abschließende Doppel, das er mit Marcello Aguirre bestritt, musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Während Ochsenhausen nun in der Tabelle auf Rang zwei vorrückt, rutschen die Bremer auf den neunten Rang. Doch das Werder-Quartett hat bereits am Freitagabend die Chance, es im nächsten Auswärtsspiel gegen Fulda besser zu machen.

Wir werden jetzt weiter trainieren und haben am Wochenende direkt die nächsten beiden Chancen – und das sind zwei Spiele, die wir gewinnen können.

Werder-Trainer Cristian Tamas im Sportblitz

TTF Liebherr Ochsenhausen – SV Werder Bremen 3:2

Kanak Jha – Kirill Gerassimenko 3:1 (11:9, 11:4, 9:11, 11:7)
Maciej Kubik – Mattias Falck 0:3 (8:11, 8:11, 11:13)
Samuel Kulczycki – Hunor Szöcs 3:2 (15:17, 9:11, 11:8, 11:7, 11:6)
Kanak Jha – Mattias Falck 2:3 (8:11, 11:8, 11:9, 7:11, 6:11)
Samuel Kulczycki/Maciej Kubik – Kirill Gerassimenko/Marcelo Aguirre 3:1 (11:6, 11:9, 5:11, 11:8)

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Video vom 4. September 2021
Werder-Trainer Cristian Tamas beim Interview am Rande des Tischtennis-Trainings in einer Sporthalle.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 6. September 2021, 18:06 Uhr