0:3-Fehlstart für Werders Tischtennis-Asse

Der Auftakt der Rückrunde ist dem Bremer Bundesligist am Montagabend gründlich missglückt. Gegen Neu-Ulm blieb das Team um Vizeweltmeister Mattias Falck chancenlos.

Werders Tischtennis-Profi Kirill Gerassimenko schaut frustriert Richtung Ball.
Wehrte zwar drei Matchbälle ab, unterlag dennoch: Werders Kirill Gerassimenko verlor die dritte Partie des Abends mit 1:3. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

So hatte sich Werder Bremen den Jahreswechsel und damit den Beginn der Rückrunde nicht vorgestellt – mit 0:3 unterlag der Tischtennis-Bundesligist bei Neu-Ulm und verlor als Tabellenneunter weiter an Boden auf die Playoff-Plätze.

Werders Topstar und Weltranglistenachter Mattias Falck hatte mit seiner Einschätzung der Liga offensichtlich recht gehabt, denn "sechs, sieben Mannschaften spielen auf einem ähnlichen Level", sagte der 29-jährige Schwede zuvor im Gespräch mit buten un binnen: "Jeder kann jeden schlagen."

Gerassimenko wehrt drei Matchbälle ab – verliert dennoch

So erwischte selbst Falck nach der seltenen Ruhepause über Weihnachten einen Fehlstart beim Auftakt. Er gewann gegen Wladimir Sidorenko zwar den ersten Satz, doch der 18-Jährige spielte immer aggressiver, Falck unterliefen zu viele Fehler. Nach fünf Siegen in Folge setzte es für den Vizeweltmeister wieder eine Niederlage.

Zuvor hatte bereits Marcello Aguirre Werder mit 0:1 in Rückstand gebracht, nun stand Kirill Gerassimenko in der Partie gegen Tiago Apolonia mit dem Rücken zur Wand. Im dritten Satz wehrte der Kasache spektakulär zwei Matchbälle ab, holte sich den Durchgang. Doch die Wende gelang dem 24-Jährigen nicht mehr. Der vierte Matchball im vierten Satz saß schließlich und für Werder war der enttäuschende Ausflug nach Süddeutschland perfekt. Leichter werden die nächsten Aufgaben nicht: Am 15. Januar wartet Tabellenführer Borussia Düsseldorf auf die Mannschaft von Cristian Tamas.

TTC Neu-Ulm – SV Werder Bremen 3:0

Emmanuel Lebesson – Marcelo Aguirre 3:1 (9:11, 11:7, 11:8, 11:2)
Vladimir Sidorenko – Mattias Falck 3:1 (6:11, 11:2, 11:8, 11:6)
Tiago Apolonia – Kirill Gerassimenko 3:1 (11:5, 11:8, 12:14, 12:10)

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 5. Januar 2021, 18:06 Uhr