Werders Tischtennis-Asse mit Vollgas in den Endspurt

Am vorletzten Spieltag der Bundesliga-Saison gelang dem Team von Werder Bremen ein souveräner 3:1-Sieg gegen Bad Homburg. Wieder war Mattias Falck der Matchwinner.

Tischtennis-Profi Mattias Falck reckt nach dem Sieg die Faust und blickt zu seinen Mitspielern.
Werders Nummer eins Mattias Falck schraubte seine Saisonbilanz mit den beiden Einzel-Erfolgen gegen Bad Homburg auf 25:9 aus. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Mattias Falck hatte gerade mit einem furiosen Vorhand-Winner den Punkt geholt – dann drehte sich der lange Schwede zu seinem Bremer Teamkollegen um und breitete fragend die Arme aus: Ja genau – warum ging das eigentlich nicht die ganze Zeit so?

Die Antwort dürfte Falck selbst am besten wissen, denn Werders Topstar hatte sich seit Freitag mit einer sehr schmerzhaften Rückenblockade abgequält und schon die Partien gegen Grünwettersbach nur fitgespritzt durchgestanden. Doch am Sonntagnachmittag reichte die Qualität des Weltranglistenachten und amtierenden Vizeweltmeisters gegen das sehr junge, ambitionierte Team aus Bad Homburg aus, um die beiden wichtigen Punkte für Werders 3:1-Sieg beizusteuern.

Falck und Gerassimenko holen die Punkte für Werder

Im Hinspiel hatte Rares Sipos, die Nummer eins der Hessen, Falck noch am Rande der Niederlage, jedoch nach 2:0-Satzführung und einem 5:0-Vorsprung im fünften Durchgang noch verloren. Dieses Mal gab Falck im Top-Duell nur den ersten Satz ab, wie schon in seiner ersten Partie gegen Bad Homburgs Lev Katsman, den er ebenfalls mit 3:1 bezwang.

Marcello Aguirre war Sipos im Auftakteinzel klar in drei Sätzen unterlegen gewesen, Kirill Gerassimenko hatte für Werder dann die 2:1-Führung mit seinem 3:1-Erfolg über Maksim Grebnev besorgt. Durch den Sieg über den Tabellenletzten rücken die Bremer einen Rang auf Platz acht vor. In vier Wochen bestreitet Werder das Saisonfinale im Heimspiel gegen Zugbrücke Grenzau.

TTC OE Bad Homburg – SV Werder Bremen 1:3

Rares Sipos – Marcelo Aguirre 3:0 (11:4, 13:11, 11:8)
Lev Katsman – Mattias Falck 1:3 (11:4, 8:11, 4:11, 5:11)
Maksim Grebnev – Kirill Gerassimenko 1:3 (7:11, 11:8, 3:11, 9:11)
Rares Sipos – Mattias Falck 1:3 (11:6, 9:11, 10:12, 3:11)

Tischtennis-Profi Kirill Gerassimenko reckt sich zu einem Rückhandschlag.
Guter Auftritt von Werders Nummer zwei: Kirill Gerassimenko bezwang Maksim Grebnev mit 3:1. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 21. Februar 2021, 19:30 Uhr