Bremer Sixdays fallen erneut aus

Veranstalter sagt Bremer Sixdays erneut ab

Video vom 8. September 2021
Mehrere Radsportler fahren ins Ziel ein.
Bild: Imago | Mario Stiehl
Bild: Imago | Mario Stiehl

Wie bereits im Vorjahr kann das Sechs-Tage-Rennen auch 2022 nicht stattfinden. Grund für die Absage ist die fehlende Planungssicherheit.

Auch im Jahr 2022 müssen die Bremer Radsport-Fans auf die Sixdays verzichten: Wie die Organisatoren des Traditionsevents am Dienstagnachmittag bekanntgaben, wird das Sechs-Tage-Rennen nach der Absage im Vorjahr erneut verschoben. "Grund dafür ist nach wie vor die Planungsunsicherheit“, sagt Mario Roggow, Leiter der Sixdays.

Eine Veranstaltung wie die Sixdays lässt sich natürlich nicht in fünf Tagen aus dem Boden stampfen. Da braucht es Vorbereitungszeit, um diese ganze Veranstaltung zu produzieren. Das kollidiert im Moment mit der Planbarkeit. Wir wissen heute noch nicht, was in vier oder sechs Wochen, geschweige denn im Januar ist und welche Abstands- und Hygieneregeln dann gelten.

Mario Roggow

Kratzer an der Marke?

Das in der ÖVB-Arena ausgetragene Sechs-Tage-Rennen gehört zu den größten Veranstaltungen der Region. Zur letzten Ausgabe der Sixdays kamen im Januar 2020 rund 59.000 Besucher, dementsprechend groß ist der Aufwand, um ein solches Event auf die Beine zu stellen. Immerhin steht der nächste Termin bereits fest: Laut Plan soll die 57. Ausgabe der Sixdays vom 12. bis 17. Januar 2023 stattfinden. Dass die Veranstaltung durch die erneute Absage an Zuspruch verliert, glaubt Roggow nicht. "Jeder weiß, dass wir nicht aus Langeweile absagen oder weil wir keine Lust haben, sondern weil wir es schlicht und ergreifend in der aktuellen Situation nicht anders können. Was 56 Jahre so gut funktioniert hat, lässt sich nicht in zwei Jahren durch so eine Zwangssituation kaputtmachen."

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 8. September 2021, 18:06 Uhr