Flauer Auftakt für Hemelingen in der Segel-Bundesliga

Video vom 21. Juni 2021
Die Segler vom Bremer Klub WVH beim Bundesliga-Auftakt am Bodensee.
Bild: DSBL | Lars Wehrmann
Bild: DSBL | Lars Wehrmann

Die Bedingungen am Bodensee waren am Wochenende nicht gerade ideal für die besten Segler. Dem Bremer Klub fehlte die Konstanz in den Rennen und landete im Mittelfeld.

Selbst Landratten können sich denken, was neben Wasser wohl das wichtigste Element beim Segeln ist: genügend Wind. Und von den kräftigen Böen gab es am vergangenen Wochenende am Bodensee leider zu wenig, und so wurde der Start der Segel-Bundesliga zur Geduldsprobe.

144 Seglerinnen und Segler der 36 Klubs der 1. und 2. Liga waren von Freitag bis Sonntag angetreten und wollten eigentlich jeweils insgesamt 16 Rennen absolvieren. Da aber immer wieder Flaute herrschte, konnten am Ende nur sieben Rennen durchgeführt werden.

Hemelingen nur auf Rang zwölf

Die Crew des Wassersport-Vereins Hemelingen kämpft beim Saisonauftakt am Bodensee mit einer Flaute.
Der Wassersport-Verein Hemelingen wird beim 2. Spieltag in Hamburg mit komplett neuer Crew-Besetzung antreten. Bild: DSBL | Lars Wehrmann

Für den Bremer Klub, dem Wassersport-Verein Hemelingen (WVH), wurde es ein ernüchternder Auftakt in die Wettkampfsaison. Der deutsche Vizemeister von 2019 musste sich mit dem Platz zwölf begnügen. Der Vier-Mann-Crew aus Carsten Kemmling, Max Billerbeck, Nils Färber und Daniel Labhart fehlte die nötige Konstanz in den Rennen, um vorne mitmischen zu können.

Drei Tage, sieben Rennen in Sechsergruppen und für Hemelingen war bei den Platzierungen alles dabei: Platz vier, fünf, eins, eins, sechs, vier und sechs. Den Sieg des 1. Spieltages, wie im Segeln die Wettkämpfe in der Bundesliga genannt werden, holte sich Kiel vor dem Württembergischen Yacht-Club und dem Flensburger Segel-Club.

Andere Hemelinger Crew segelt am 2. Spieltag

Vize-Meister Kiel war mit der zermürbenden Warterei und der Windlotterie von den 18 Erstligateams am besten zurecht gekommen. Den Bremern blieb nur der Frust und die Gewissheit, das Ergebnis am nächsten Spieltag vom 2. bis 4. Juli in Hamburg nicht besser machen zu können. Denn dort ist vereinbart, dass mit Jan Seekamp, Tjorben Wittor, Jens Tschentscher und Eike Martens eine komplett andere Crew für Hemelingen antreten wird.

Wir haben mit unserem Boot viel draußen auf dem Wasser gelegen und gewartet. Und wir sind viel geschwommen. Aber wir haben es durchgezogen, das war schon okay.

WVH-Steuermann Carsten Kemmling über den 1. Spieltag

Hemelinger segeln im Champions-League-Finale auf Rang 9

Video vom 20. Oktober 2020
Ein Segelboot und seine Crew.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 21. Juni 2021, 18:06 Uhr