Hemelingen segelt in der Champions League am großen Coup vorbei

Zwischenzeitlich lag der Wassersportverein aus Bremen beim Champions-League-Finale auf Sardinien sogar auf Überraschungskurs. Am Ende wurde es ein ordentliches Ergebnis.

Video vom 20. Oktober 2020
Ein Segelboot und seine Crew.
Bild: Radio Bremen

Zum dritten Mal in Folge hatte sich der Wassersportverein Hemelingen (WVH) für das Finale der Champions League qualifiziert. Vor zwei Jahren segelte das Bremer Team auf Rang drei, im vergangenen Jahr auf Platz elf – in diesem besonderen Jahr wurde der WHV am Ende Neunter von 27 Booten.

Nach acht von 14 Läufen lag das Quartett aus Steuermann Carsten Kemmling, Daniel Labhart, Gordon Nickel und Nils Färber in Porto Cervo auf Sardinien in Schlagdistanz zu den Top Vier. Zwischenzeitlich waren die Bremer sogar Zweiter.

Ein Patzer macht Hoffnungen zunichte

Doch durch einen Fehler im neunten Lauf, bei dem der WVH als Letzer ins Ziel kam, platzten die Hoffnungen auf den ganz großen Coup. In den folgenden Läufen verkrampfte das aufgrund der Corona-Pandemie neu zusammengestellte Quartett und schloss das Finale mit einem ordentlichen Ergebnis ab. Eigentlich hätte Jan Seekamp das Boot im Champions-League-Finale gesteuert, wollte das Risiko durch Corona nicht eingehen und verzichtete. Auch andere Teammitglieder waren ausgefallen.

Den Sieg in Porto Cervo holte sich der Segel- und Motorboot-Club Überlingen vor einem italienischen und einem Team aus der Schweiz.

Segeln: Bremer patzen beim Bundesliga-Finale

Video vom 11. Oktober 2020
Ein Sportsegler im Rennen im Rahmen der Segel-Bundesliga.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 20. Oktober 2020, 18:06 Uhr