Bremer Schwimmer Wellbrock denkt bereits an Olympia-Sieg 2024

Florian Hellbrock ist im Wasser und hebt zufrieden den Daumen.
Daumen hoch: Der Ehrgeiz von Florian Wellbrock ist ungebrochen. Der aus Bremen stammende Schwimmer will bei den Olympischen Spielen 2024 erneut eine Gold-Medaille gewinnen. Bild: Imago | Itar-Tass

Nach dem Triumph in Tokio will Florian Wellbrock auch 2024 in Paris eine Gold-Medaille holen. Er sei noch nicht fertig, sagte er in einem Interview mit dem "Sportradio Deutschland".

Bei Florian Wellbrock läuft es in in diesem Jahr. Nachdem der gebürtige Bremer sich im Sommer bei den Olympischen Spielen über die 10 Kilometer im Freiwasser den Traum von der Gold-Medaille erfüllen konnte und über die 1.500 Meter Freistil zudem Bronze holte, gewann er zuletzt bei der Kurzbahn-EM Gold über die 1.500 Meter Freistil und schrammte am Sieg über die 800 Meter lediglich äußerst knapp vorbei.

Keine Gedanken ans Aufhören

Satt macht der Erfolg den 24-Jährigen allerdings keineswegs. Wie Wellbrock im Interview mit dem "Sportradio Deutschland" erzählte, hätten nach seinem Triumph über die 10 Kilometer im Freiwasser in Tokio manche spaßeshalber gesagt, dass er jetzt aufhören könne, weil er alles erreicht habe. "Ich persönlich habe aber noch gar nicht das Gefühl, dass ich irgendwie fertig bin. Und ja, ich stelle mir so ein bisschen die Frage, ob ich diesen Olympiasieg in 2024 eventuell vielleicht sogar wiederholen könnte."

Wellbrock legt pro Jahr nach eigenen Angaben ca. 3.500 Kilometer im Wasser zurück. Spaß macht es ihm immer noch. "Mein Tank ist noch nicht leer. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, und ich glaube, das macht das Ganze so ein bisschen einfacher, sich durchs Becken scheuchen zu lassen und in den Trainings jeden Tag Vollgas zu geben."

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 12. November 2021, 23:30 Uhr