Wellbrock schont sich und verzichtet in Kasan auf 400-Meter-Start

Der Bremer Schwimmer lieferte am Dienstag einen starken Vorlauf ab. Von einem Start im Finale sah er aber ab, um seine Kräfte für den Start über die 1.500 Meter zu sparen.

Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-EM im russischen Kasan am Dienstagvormittag über die 400 Meter einen starken Vorlauf hingelegt, auf die erste Medaillenchance im Finale aber verzichtet. "Da ich weiß, dass ich mich im Finale nicht mehr steigern werde, habe ich abgesagt", erklärte der gebürtige Bremer, nachdem er als Vierter des Vorlaufs ins Finale eingezogen war. "Das war nicht so geplant", sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn, "wir sind mit der Zeit und der Renneinteilung sehr zufrieden."

Wellbrock hatte nach 3:41,09 Minuten und somit mit der zweitbesten Zeit seiner Karriere angeschlagen. Damit wäre er im späteren Finale Sechster geworden. Hintergrund für den Verzicht auf den Endlauf am Abend: Am Mittwochmorgen steht der Vorlauf über die 1.500 Meter an, für die er sich schonen wollte. Die Distanz über die 1.500 Meter gelten als Wellbrocks Paradestrecke.

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 2. November 2021, 18:06 Uhr