Schwimm-Olympiasieger Wellbrock verpasst 2. Gold nur hauchdünn

Schwimmer Florian Wellbrock und Gregorio Paltrinieri freuen sich gemeinsam nach dem Zielanschlag.
Dieses Mal hatte Florian Wellbrocks Dauerrivale Gregorio Paltrinieri (links) über 800 Meter knapp die Nase vorn. Bild: Imago | Itar-Tass

Nach seiner Goldmedaille über 1.500 Meter bei der Kurzbahn-EM in Kasan schwamm der gebürtige Bremer Florian Wellbrock über 800 Meter hauchdünn am nächsten Gold vorbei.

Florian Wellbrock hat in einem Herzschlagfinale sein zweites Gold nur um fünf Hundertstel verpasst. 94 Tage nach dem Freiwasser-Triumph in der Bucht von Tokio zog Wellbrock trotz deutscher Rekordzeit von 7:27,99 Minuten über 800 Meter Freistil im Duell mit seinem italienischen Rivalen Gregorio Paltrinieri hauchdünn den Kürzeren, nachdem er ihn zweimal bei Olympia und über 1500 Meter zum Auftakt der EM im Becken besiegt hatte. 

"Bei der Zeit kann man echt nicht meckern"

"Es ist immer ärgerlich, wenn man so ein Ding so knapp verliert. Trotzdem haben es beide Deutsche wieder aufs Podium geschafft, was ich sehr, sehr cool finde", sagte der 24-Jährige aus Magdeburg, der ebenso wie Paltrinieri unter dem alten Europarekord geblieben war, "bei der Zeit kann man echt nicht meckern."

In Wellbrocks Sog überraschte Junioren-Weltrekordler Sven Schwarz, der wegen einer Corona-Infektion Olympia verpasst hatte, mit seiner zweiten Bronzemedaille. "Ich bin mit der Zeit sehr zufrieden, mit der Platzierung auch. Das ist sehr gut", sagte der 19-Jährige aus Hannover nach persönlicher Bestzeit von 7:33,85 Minuten.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 7. November 2021, 19:30 Uhr