Saison in Regionalliga Nord abgebrochen: Folgen für Bremer Klubs offen

Grund für den Abbruch sind die Auswirkungen der Pandemie. Unklar ist, ob es Auf- und Absteiger geben wird. Nur ein Drittel der Spiele wurde überhaupt absolviert.

Die Tribüne des Stadions des FC Oberneuland ist zu sehen.
Der FC Oberneuland wird in dieser Regionalliga-Saison wohl kein Spiel mehr in seinem Stadion am Vinnenweg bestreiten. Bild: Imago | Jan Huebner

Der Norddeutsche Fußballverband (NFV) hat die Saison in der Regionalliga Nord für beendet erklärt. "Eine Fortführung der Saison scheint nach Ermessen des Präsidiums und der spielleitenden Ausschüsse nicht mehr denkbar", teilte der NFV am Dienstag angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit.

"Uns tut es in der Seele weh, dass das, was uns antreibt – das Fußballspielen, schon wieder für einen so langen Zeitraum nicht möglich ist", sagte NFV-Präsident Günter Distelrath. Der Abbruch betrifft nicht nur die zweigeteilte Regionalliga der Männer, sondern zudem die Regionalliga der Frauen und die Regionalliga-Spielklassen der Junioren.

Wird es Absteiger und Aufsteiger geben?

Dass sich der NFV für einen Abbruch entschieden hat, kommt nicht unerwartet. Bereits vor einer guten Woche hatten sich die Vereine mehrheitlich für eine Ende der Spielzeit ausgesprochen. Unklar ist, welche Folgen der Abbruch für die Klubs aus Bremen und umzu haben wird, da nur rund ein Drittel der Spiele überhaupt absolviert wurde. Atlas Delmenhorst droht als Tabellenletzter der Abstieg. Der FC Oberneuland dagegen ist als Tabellensiebter auf der sicheren Seite, so auch die zweite Mannschaft von Werder Bremen auf Rang zwei.

Die genauen Modalitäten des Abbruchs sollen in den kommenden Tagen festgelegt werden, teilte der NFV am Dienstagabend weiter mit.

Regionalliga droht Saison-Abbruch: Doch wer steigt dann auf oder ab?

Video vom 13. April 2021
Die Fußball Mannschaft Fc Oberneuland auf dem Fußballfeld beim Training.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. April 2021, 21 Uhr