So lief die erste Bergankunft für Kämna und sein Team

In den Seealpen ging es am Dienstag auf 1.825 Meter hoch. Kämnas Kapitän Buchmann verlor neun Sekunden auf Etappensieger Roglic. Kämna selbst fast vier Minuten.

Radfahrer auf einer Bergstraße
Ins Skigebiet von Orcières-Merlette führte heute die 4. Etappe der Tour de France. Bild: Imago | Panoramic International

Kämnas Kapitän bei Bora-Hansgrohe, Emanuel Buchmann, kämpfte bei der ersten Klettershow verbissen um den Anschluss, doch gegen die Wucht von Ex-Skispringer Primoz Roglic war die deutsche Rad-Hoffnung machtlos. Der Vorjahresvierte verlor bei der ersten Bergankunft der 107. Tour de France in 1.825 Metern Höhe neun Sekunden – ein kleiner Dämpfer für Buchmann, mehr aber auch nicht. Roglic unterstrich an der Skistation in Orcières-Merlette seine Favoritenrolle, auch wenn er das Gelbe Trikot des französischen Stars Julian Alaphilippe noch nicht in Gefahr brachte.

Kämna kommt vier Minuten später ins Ziel

Buchmanns Helfer am Berg, Lennard Kämna und Maximilian Schachmann, mussten am Schlussanstieg abreißen lassen. Kämna kam als 59. ins Ziel mit 3:59 Minuten Rückstand. Schachmann auf Rang 56. mit 3:22 Minuten Rückstand auf den Etappensieger.

In der Gesamtwertung liegt Kämna jetzt auf Rang 62 mit 14:33 Minuten Rückstand auf den Gesamt-Führenden im Gelben Trikot, Julian Alaphilippe. Damit ist Kämna drittbester Deutscher. Der Bremer war am zweiten Tag gestürzt und hatte bereits fast zehn Minuten verloren. Sein Kapitän Emanuel Buchmann ist derzeit 17. mit 26 Sekunden Rückstand. Schachmann liegt auf Rang 37.

Kämna stürzt auch auf der 2. Tour-Etappe

Video vom 30. August 2020
Lennard Kämna bei der zweiten Etappe mit seinen Bora-Teamkollegen hinter dem Fahrer im Gelben Trikot.
Bild: DPA | Roth/Augenklick

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 1. September 2020, 18:06 Uhr