Claudio Pizarro ist enttäuscht über das Verhalten von Werder

Der Abschied von Werder Bremen ist nicht spurlos an Claudio Pizarro vorbeigegangen. Im Exklusiv-Interview schildert der Peruaner seine Enttäuschung.

Claudio Pizarro wurde nicht mehr gebraucht in Bremen. Vor gut zwei Monaten wurde der Vertrag des Peruaners bei Werder Bremen nicht verlängert. Der 38-Jährige spielte in den Planungen des Vereins keine Rolle mehr. Mit 104 Toren hat sich der Stürmer in die Herzen der Werder-Fans geschossen. Und plötzlich war alles vergessen. Es war eine Entscheidung, die Pizarro überrascht hat und die ihn am Ende wohl auch sehr enttäuscht hat.

"Es war schwierig. Es war nicht einfach für mich, denn ich habe etwas anderes erwartet. Der Verein und der Trainer haben diese Entscheidung getroffen, und ich muss es akzeptieren."

Claudio Pizarro, ehemaliger Werder-Stürmer

Werders Sportchef Frank Baumann hat Pizarro die Nachricht Anfang Juli überbracht. Ein Gespräch mit Trainer Alexander Nouri hat es nie gegeben. Pizarro hat dieser Umgang nicht gefallen. "Was ich erwartet habe? Vielleicht habe ich erwartet, dass ich einen neuen Vertrag bekomme. Oder das die Sache anders abgelaufen wäre. So war es jedenfalls nicht richtig."

Pizarro hätte gern noch ein Jahr in Bremen drangehängt. Die Höhe seines Verdienstes soll dabei nicht ausschlaggebend gewesen sein. Es habe ja überhaupt keine Gespräche mehr gegeben, so Pizarro.

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 6. September 2017, 18:06 Uhr