Pizarro als Bayern-Botschafter: "Gab von Werder kein Angebot"

In Bremen hatte man sich gewundert, dass Claudio Pizarro nun für Bayern München als Werbepartner arbeitet und nicht für Werder. Nun erklärt der Peruaner die Gründe.

Claudio Pizarro schaut und streichelt seinen Bart.
Beendete im Sommer 2020 in Bremen seine beeindruckende Fußball-Karriere: Stürmer Claudio Pizarro. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Mit dem FC Bayern hat Claudio Pizarro alles gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt. Der Peruaner spielte von 2001 bis 2007 und von 2012 bis 2015 in München – und wurde vom Rekordmeister gerade als Markenbotschafter des Vereins angeworben.

Doch in keiner Stadt wurde der inzwischen 41-Jährige wohl mehr geliebt, als von den Bremern – er ist auch bei Werder Bremen eine Legende. Warum also nicht Markenbotschafter bei den Grün-Weißen statt den Bayern?

Das ist ganz einfach: Ich habe von Werder leider kein Angebot bekommen. Mit den Bayern habe ich gesprochen und die wollten das unbedingt und deshalb habe ich mich so entschieden. Hätte ich ein Angebot von Werder bekommen, hätte ich es mir überlegt.

Ex-Werder-Stürmer Claudio Pizarro bei Sky

Dass sich Werder den Sympathieträger als Aushängeschild des Vereins entgehen lässt, verwundert zumindest. Doch bereits im Juli hatte Pizarro beim Planen für die Zeit nach dem Karriereende im Sommer berichtet, dass er noch kein Angebot von Werder erhalten habe, die Bayern aber bereits Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert hätten.

Claudio Pizarro – alles außer gewöhnlich

Video vom 12. Juni 2020
Claudio Pizarro steht lächelnd im Sonnenlicht auf dem Balkon des Bremer Rathauses.
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 15. September 2020, 18:06 Uhr