Pizarro lässt Zukunft offen: Noch kein Job-Angebot von Werder

Zwei Tage nach seinem Karriereende hat sich der 41-Jährige bei Werder, der Stadt und den Fans bedankt. Seine Zukunft sieht er im Fußball – wo, ist aber noch unklar.

Video vom 8. Juli 2020
Der ehemalige Werder-Spieler Claudio Pizarro im Gespräch.
Bild: Radio Bremen

Claudio Pizarro hat sich zwei Tage nach seinem endgültigen Karriereende mit warmen Worten von Werder und der Stadt verabschiedet. "Bremen bedeutet mir sehr viel. Werder wird für mich immer eine Heimat sein", sagte er bei einer Pressekonferenz am Mittwochabend. "Ich kann nur dankbar sein – den Fans, der Stadt und dem Verein."

Viele haben zu mir gesagt, dass es schon nach der letzten Saison ein guter Zeitpunkt gewesen wäre, die Karriere zu beenden. Aber ich hatte noch Lust Fußball zu spielen. Diese Saison war nicht einfach. Aber ich bereue nicht, noch ein Jahr gespielt zu haben. Es war für mich sehr wichtig, hier zu sein und den Jungs noch Sachen beizubringen.

Claudio Pizarro im braunen Strickpullover auf dem Weg ins Weser-Stadion.
Claudio Pizarro

Pizarro macht sich Gedanken über seine Zukunft

Pizarro, der 1999 aus Peru nach Bremen wechselte und nach Stationen in München, London und Köln gleich dreimal hierher zurückkehrte, machte zudem klar, dass er seine Zukunft weiter im Fußball sieht. In welcher Funktion und bei welchem Klub er arbeiten wird, ließ er aber noch offen. "Ich werde mir jetzt Zeit nehmen, um zu überlegen, was ich genau machen werde", sagte der 41-Jährige. Der lange als wahrscheinlich scheinende Job als Botschafter von Bayern München, wo Pizarro von 2001 bis 2007 und von 2012 bis 2015 spielte, sei nicht fix. "Wenn ich aus dem Urlaub zurückkomme, dann können wir darüber sprechen", sagte der Peruaner. Von Werder habe er bislang kein Job-Angebot bekommen.

Pizarros letzter Auftritt: Werders Legende verabschiedet sich

Video vom 8. Juli 2020
Der ehemalige Werder-Spieler Claudio Pizarro im Gespräch.
Bild: Radio Bremen

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 8. Juli 2020, 18:06 Uhr