Heftige Heim-Klatsche für die Pinguins

So hatten sich die Fischtown Pinguins ihr erstes Heimspiel der Saison nicht vorgestellt. Die Bremerhavener Eishockey-Profis kamen gegen Köln mit 2:6 unter die Räder.

Die Fankurve der Fishtown Pinguins beim letzten Heimspiel.

Nach dem Sieg zum Saisonauftakt gegen Krefeld am Freitag, verpassten die Kölner Haie den Pinguins im ersten Heimspiel eine richtige Packung. Und dabei war es gar nicht mal so schlecht losgegangen für die Bremerhavener. Nach der zwischenzeitlichen 1:0-Führung der Kölner (23. Minute) glich Carson McMillan für die Pinguins aus (29.). Und mit dem 2:1-Treffer von Jan Urbas (35.) im zweiten Drittel schien das Spiel zugunsten der Pinguins gedreht. Doch die Bremerhavener hofften zu früh.

Im Schlussdrittel von Köln überrollt

Denn im Schlussdrittel lief alles nur noch für den großen Favoriten aus Köln. Zunächst traf Fabio Pfohl zum 2:2 (42.), eine Minute später markierte Colby Genoway bereits das 3:2. Lucas Dumont (48.) und schließlich der Doppelschlag von Pfohl (51. und 57.) besiegelten schließlich den 6:2-Endstand. Es war eine heftige Klatsche für die Pinguins, die im Ergebnis allerdings deutlich höher ausfiel, als es die Leistung der Bremerhavener tatsächlich war. Die 4.435 Zuschauer in der Eisarena applaudierten dennoch und feierten ihre Mannschaft noch lange nach dem Abpfiff mit Sprechchören.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Sport, 16. September 2018, 19:20 Uhr