Eishockey-Krimi in Düsseldorf: Pinguins verlieren 4:5

Was für ein Kampf: Nach einer 3:0-Führung gibt Bremerhaven das Spiel aus der Hand und verliert nach Penalty-Schießen. Es ist bereits die sechste Niederlage in Folge.

Eishockeyspieler ringen um den Puck.
Ein Abbild des Spiels: Es war eine dramatische und hart umkämpfte Partie der Pinguins (weiß) bei der Düsseldorfer EG. Bild: imago | osnapix

Ein bitterer Abend für die Fischtown Pinguins in der ersten Eishockey-Liga (DEL). Nach hartem Kampf, Overtime und Penalty-Schießen verlieren die Bremerhavener doch noch mit 4:5 und damit wichtige Punkte im Kampf um die direkten Playoff-Plätze.

Dabei waren die Pinguins so gut gestartet beim jetzt Tabellendritten – trotz der Niederlagenserie von zuletzt fünf Pleiten hintereinander. Nach 19 Minuten stand es bereits 3:0 für die Gäste durch Tore von Justin Feser (7. und 19. Minute) und Patch Alber (12.)

Düsseldorf startet Aufholjagd

Doch Bremerhaven konnte den 3:0-Vorsprung im zweiten Drittel nicht aufrechterhalten. Gleich zweimal hintereinander mussten die Pinguins in Unterzahl spielen – und das nutzte Düsseldorf aus. In der 24. Minute schoss Alexander Barta das 1:3. Das 2:3 fiel in der 38. Minute – ebenfalls mit den Pinguins in Unterzahl. Danach wurde die Partie richtig hitzig. Mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten waren die Folge. In der aufgeheizten Atmosphäre fiel zu Beginn des letzten Drittels prompt der 3:3-Ausgleich für Düsseldorf (44.) durch Braden Pimm.

Die Partie war bis zum Schluss hart umkämpft und ein echter Krimi. Erst verschoss der Bremerhavener Rylan Schwartz einen Penalty im dritten Drittel, dann gingen die Pinguins doch noch durch Jan Urbas mit 4:3 in Führung. Doch kurz vor Schluss fing sich Will Weber eine Zeitstrafe ein und Düsseldorf nutzte die Überzahl zum 4:4 in der 56. Minute.

Krimi bis ins Penalty-Schießen

Nach einer torlosen Verlängerung ging es für die Teams ins Penalty-Schießen. Sechsmal verschossen beide Mannschaften, bis sowohl Bremerhaven als auch Düsseldorf einmal trafen. Den achten Versuch versenkte John Henrion für Düsseldorf, während Mark Zengerle für Bremerhaven vergab.

Die nächste Chance auf die Wende haben die Pinguins am Sonntag (14:30 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenletzten, die Schwenninger Wild Wings. Derzeit stehen die Pinguins auf Platz sieben der Tabelle mit fünf Punkten Rückstand auf die Playoff-Plätze.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. Februar 2019, 23 Uhr