Exklusiv

Pavlenka will mit Werder in die Champions League

Jiri Pavlenka sieht Werder als Kandidaten für die Europa League – oder sogar noch eine Stufe höher. Und er hat einen klaren Favoriten für das Amt des Werder-Kapitäns.

Jiri Pavlenka: Interview im Zillertal-Trainingslager

Stammtorwart von Werder Bremen Jiri Pavlenka im Interview

Warum nicht nach den Sternen greifen? Jiri Pavlenka jedenfalls hat seine Ziele angehoben: Ihm reicht es nicht mehr, mit Werder in dieser Saison einen Europa-League-Platz zu erreichen. Er will in die Champions League. Ähnlich äußerte sich vor Kurzem auch Niklas Moisander.

Sie sind offenbar zuversichtlich bei Werder, dass es klappt mit dem großen Wurf in dieser Saison. "Wir haben ein sehr gutes Trainer- und Betreuerteam, haben sehr gute Spieler mit Charakter", sagte Pavlenka in einem Exklusivinterview mit buten un binnen. "Ich hoffe, dass wir guten Fußball spielen können und am Ende wirklich ganz oben stehen werden."

Natürlich ist die Premiere League eine der besten Ligen der Welt. Aber die Bundesliga ist das auch.

Jiri Pavlenka, Werder-Torwart

Dass es ihm ernst ist damit, sieht man auch an der Antwort auf die Frage, ob er nicht lieber nach England in die Premier League wechseln wolle – als tschechischer Nachfolger des legendären Petr Czech. Er sei froh, dass er in Bremen ist.

Wenn wir diese Saison gut zusammenspielen, werden wir in der nächsten Saison Europa League spielen – oder sogar noch höher.

Jiri Pavlenka, Werder-Torwart

Aber was ist, wenn es nicht klappt mit Champions League? Er habe nicht vor, Bremen im kommenden Jahr zu verlassen. "Ich bin wirklich glücklich hier und habe Vertrauen in unsere Mannschaft und das Trainerteam."

Schwerer Abschied von der Familie

Pavlenka ist kürzlich Vater geworden. Sein Torwarttrainer Christian Vander hat gespürt, dass es Pavlenka am ersten Tag im Trainingslager schwer gefallen ist, "das neue Glück, das neue Familienleben nicht so genießen zu können. Aber jetzt ist er hier und wie immer bei 100 Prozent". Vander traut dem 27-Jährigen sogar zu, einer der ganz großen Keeper zu werden. "Wenn wir hier und da noch Detailarbeit betreiben, dann kann er auch international einer der besten werden."

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Mannschaftskollege Niklas Moisander hat ebenfalls mitbekommen, dass Pavlenka die Geburt seines Kindes mitgenommen hat. Der Torwart sei sehr müde in Österreich angekommen, sagte der finnische Verteidiger mit einem Lachen. Aber das sei normal. Auch rede Pavlenka viel über sein Kind. Ihm sei das genauso gegangen bei seinem ersten Kind.

Mit Moisander scheint den Tschechen eine besondere Beziehung zu verbinden: Auf die Kapitänsfrage angesprochen, winkt Pavlenka mit einem Lachen ab. Er habe kein Interesse an dem Amt. Aber er glaube, dass Moisander der richtige Kandidat dafür sei.

Niklas Moisander ist ein wirklich guter Mann, um Kapitän zu sein.

Jiri Pavlenka

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 7. Juli 2019, 19:30 Uhr