Werder zittert um Abwehrchef Vogt

Er war der beste Bremer auf dem Spielfeld, ohne Kevin Vogt hätte Werder wohl nicht nur mit 0:3 in Leipzig verloren. Umso bitterer, dass er wahrscheinlich lange ausfällt.

Kevin Vogt sitzt mit schmerzverzerrtem Gesicht an der Spielfeldbande und wird am linken Knie behandelt.
Das tat weh: Abwehrchef Kevin Vogt wurde zunächst am Spielfeldrand am behandelt, doch es ging für ihn nicht weiter. Bild: Imago | Jan Huebner

Zumindest einer hängte sich richtig rein, war bissig, haute und grätschte dazwischen und verhinderte, dass Werder nicht noch mehr als drei Gegentore in Leipzig kassierte. Kevin Vogt zeigte, wie man im Abstiegskampf spielen muss – umso bitterer war seine Verletzung nach einer Stunde. Zimperlich ist Vogt nicht, umso mehr war klar, dass es eine schwere Verletzung sein musste, als Werders Abwehrchef mit starken Schmerzen liegen blieb. Offenbar war der 28-Jährige nach einem Zweikampf im Rasen hängen geblieben und hatte sich am Knie verletzt.

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Vogt wurde zunächst am Spielfeldrand am linken Knie behandelt, doch schnell wurde klar, dass es nicht weitergehen würde. Für ihn kam Ömer Toprak aufs Feld, Vogt humpelte mit dicker Bandage vorsichtig in die Kabine. Die genaue Diagnose stand am Samstagabend noch aus, doch Sportchef Frank Baumann hatte kein gutes Gefühl. Auch Trainer Florian Kohfeldt befürchtete, dass Vogt längere Zeit fehlen wird.

Die Untersuchungen laufen in der Kabine noch, aber es sah nicht so gut aus. Er musste direkt runter und die Befürchtung ist da, dass er uns in den nächsten Wochen fehlen wird. Für müssen die weiteren Untersuchungen abwarten.

Werder-Sportchef Frank Baumann
Kevin Vogt wird mit dicker Bandage am linken Knie von einem Betreuer gestützt vom Spielfeld gebracht.
In der 61. Minute war die Partie für Kevin Vogt endgültig vorbei, der Abwehrchef humpelte in die Kabine. Bild: Imago | Nordphoto

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Autorin

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: ARD, Sportschau, 15. Februar 2020, 19 Uhr