Kohfeldt wünscht sich mehr Unterstützung von Bremen

Der Werder-Trainer hat im "Spiegel" kritisiert, dass sich die Stadt nicht finanziell an den Kosten des Weser-Stadions und des Ausbaus beteiligt – aber profitiert.

Florian Kohfeldt schaut nachdenklich auf das Spielfeld.
Florian Kohfeldt erhofft sich mehr Rückendeckung der Stadt Bremen, wenn es um die finanzielle Unterstützung für das neue Leistungszentrum geht. Bild: Imago | Nordphoto

Werders Cheftrainer Florian Kohfeldt hat die seiner Meinung nach fehlende Unterstützung des Vereins durch die Stadt Bremen beklagt. "Werder hat hier viele Millionen Euro in den Umbau des Stadions gesteckt. Die Stadt und die ganze Region profitiert davon, dass wir diesen Standort zu einem hohen Preis wettbewerbsfähig halten. Aber wir finanzieren das im Alleingang, anders als an vielen anderen Standorten", sagte der 36-Jährige dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Ich würde mir schon wünschen, dass die Aufbruchstimmung rund um Werder dazu führt, dass die Stadt ihrem Aushängeschild mehr Rückendeckung für einen Wettbewerb gibt, von dem sie selbst sehr stark finanziell profitiert.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt im "Spiegel"-Interview

Einer der aktuellen Anlässe für Kohfeldts Kritik ist, dass der Fußball-Bundesligist im Bremer Stadtteil Pauliner Marsch ein neues Nachwuchsleistungszentrum bauen möchte und dabei auf die finanzielle Unterstützung der Stadt hofft. Ein modernes Leistungszentrum sei "extrem wichtig", sagte Kohfeldt. "Wenn wir da nicht schnell große Schritte weiterkommen, gefährdet das Werder als Erstligastandort."

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Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. August 2019, 12 Uhr