Kohfeldt: "Es ist kein Neuzugang dabei"

Werder startet mit dem Trainingslager im spanischen Alicante ins Neue Jahr. Vor dem Abflug sprach Trainer Florian Kohfeldt über seine Agenda, den Kader und Fitnessuhren.

Florian Kohfeldt inmitten seiner Spieler beim Abflug ins Trainingslager.

Nur acht Tage bleiben Trainer Florian Kohfeldt im spanischen Trainingslager, um seine Mannschaft auf die schwierige Rückrunde einzustellen. Bereits am 13. Januar geht der Abstiegskampf mit dem Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim für die Bremer weiter. Wenig Zeit für den Tabellen-16., so ging es für den Werder-Tross bereits am Neujahrsabend vom Bremer Flughafen los.

Herr Kohfeldt, Abflug am Neujahrsabend – sind Sie etwas übernächtigt?
Oh, ich lag schon im Bett, als das neue Jahr kam. Ich habe ganz ruhig den Abend verbracht, habe schön gegessen und bin dann früh ins Bett gegangen.
Es sind längst nicht alle Spieler am Flughafen Bremen dabei – haben die etwa verschlafen?
Nein, aufgrund der kurzen Winterpause und dem etwas ungewöhnlichen Trainingsstart haben wir die Anreise so organisiert, dass – wer wollte – aus Bremen fliegen konnte. Und wer aus seinem Urlaubs- oder Heimatort kommen wollte, der ist jetzt wahrscheinlich schon in Alicante und muss bis heute Abend im Hotel eingecheckt haben. Wenn wir heute Abend die Tür hinter uns zumachen, hoffe ich, dass wir alle da haben.
Der Werder-Tross steht Schlange beim Einchecken am Bremer Flughafen.
Schlage stehen beim Einchecken: Der Werder-Tross war deutlich dezimiert – viele Spieler reisten direkt aus ihren Urlaubsorten an. Bild: Andreas Gumz
Werder Bremen macht sich im Billigflieger auf nach Alicante. Wie kommt's?
Wir sind auf gar keinen Fall eine Billigmannschaft. Ich finde, es ist die bestmögliche Art, dorthin zu kommen. Es ist ein Direktflug aus Bremen und kein Zwölf-Stunden-Flug. Wir werden sicher ankommen, hoffe ich, und dann ist alles gut.
22 Feldspieler und drei Torhüter haben Sie mitgenommen – wird auch ein Neuer mit dabei sein?
Nein, es ist kein Neuzugang dabei. Da ist der gleiche Stand wie vor Weihnachten. Wir halten die Augen offen, aber da ist nichts, was wir jetzt in irgendeiner Form vermelden könnten.
Sie hatten Ihren Spielern Fitness-Hausaufgaben über die Feiertage mitgegeben. Wurden die denn auch erledigt?
Alle konnten ihre Läufe absolvieren, alle sind fit. Ich habe mit dem ein oder anderen Führungsspieler noch mal länger telefoniert über die Feiertage. Es hört sich alles gut an. Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft alles absolviert hat, fit ins Trainingslager kommt und wir ab morgen früh (Dienstag, Anm. d. Red.) fußballerisch arbeiten können.
Ihnen bleibt nur eine Woche Zeit im Trainingslager. Worauf wird es dort besonders ankommen?
Ganz wichtig wird sein, dass wir möglichst schnell als Gruppe sofort zusammenfinden. Da mache ich mir aber auch keine Sorgen. Inhaltlich wird es um das offensive Positionsspiel gehen und auch noch mal das Defensivverhalten. Das sind die beiden Hauptschwerpunkte. Aber trotzdem müssen wir das alles dosieren, denn es sind nur knapp zwei Wochen bis zum ersten Spiel. Es wird also kein Trainingslager sein, bei dem wir große Morgenläufe haben. Dafür bleibt keine Zeit und das haben die Jungs alles hoffentlich schon absolviert. Wir werden das kontrollieren über die Laufuhren und dann können wir inhaltlich arbeiten.

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 2. Januar 2018, 18:06 Uhr