5 famose Fakten zu Werders Spiel beim Karlsruher SC

Video vom 20. August 2021
Werder-Trainer Markus Anfang erklärt mit ausgebreiteten Armen etwas beim Training.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Der Saisonstart der Bremer verlief holprig. Doch vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten spricht zumindest die Statistik für eine mögliche Trendwende bei Werder.

1 Es gibt immer ein erstes Mal

Der Karlsruher SC und Werder Bremen treffen erstmals in der 2. Bundesliga aufeinander. In der Bundesliga hatten es die beiden Gründungsmitglieder 46 Mal miteinander zu tun. Fast die Hälfte der Duelle (22) gewann Werder, 15 Mal siegte der KSC. Dass Karlsruhe vor dem Duell in der Tabelle besser platziert ist als die Bremer, gab es zuletzt vor mehr als 23 Jahren am 28. Bundesliga-Spieltag 1996/97 – damals war der KSC Achter und Bremen Neunter.

2 Gute Ausgangslage

Der KSC blieb durch das 0:0 beim SC Sandhausen am vergangenen Wochenende als eines von aktuell acht Teams in der 2. Liga weiter ungeschlagen. Damit legten die Badener einen deutlich besseren Start hin als noch in der Vorsaison – damals holte man aus den ersten drei Spielen keinen einzigen Punkt.

3 Mäßige Ausgangslage

Werder kassierte am vergangenen Wochenende gegen den SC Paderborn seine erste Niederlage in der laufenden Liga-Saison und das mit 1:4 mehr als deutlich. Der noch holprige Start muss aber noch nichts bedeutet. Denn auch in ihre zuvor einzige Zweitliga-Saison starteten die Bremer 1980/81 wie jetzt: mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage. Und Werder stieg schließlich als Zweitliga-Meister souverän wieder auf.

Wir fahren dahin und werden auch alles dafür tun in Karlsruhe Punkte zu holen. Da ist nicht entscheidend, wer da auf dem Platz steht, sondern wie die Jungs sich auf dem Platz präsentieren und reinhängen.

Werder-Trainer Markus Anfang

4 Erste Klasse bei Standards

Die Bremer erzielten drei ihrer fünf Saisontore aus ruhenden Bällen und liegen damit an der Spitze der 2. Liga. Zwei Mal traf Werder nach einer Ecke, dazu kommt der von Maximilian Eggestein verwandelte Strafstoß zum Sieg in Düsseldorf. Standardtreffer gehörten schon in der letzten Saison in der Bundesliga zum Bremer Portfolio – da fielen elf der 36 Saisontore nach einem ruhenden Ball. Der Anteil von 31 Prozent war einer der höchsten in der Bundesliga. Das Problem: Von den drei Standard-Torschützen ist nur noch Niklas Schmidt da.

5 Doch nicht dabei...

Das Abschlusstraining am Freitagmittag hatten Kapitän Ömer Toprak und Kevin Möhwald noch absolviert, mitmischen gegen Karlsruhe können beide dennoch nicht. Der eine hat weiterhin Nacken, der andere Sprunggelenk. Ebenso muss Trainer Markus Anfang noch auf Leonardo Bittencourt (Knieverletzung) verzichten, auch Torhüter Jiri Pavlenka ist noch nicht einsatzbereit.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 20. August 2021, 18:06 Uhr