Klatsche, Vulkanausbruch und Corona: Horrorwoche für Werder-Idol Diego

In Bremen wirbelte sich der brasilianische Fußball-Magier in die Herzen der Fans – in dieser Woche musste der inzwischen 35-jährige Diego einiges aushalten.

Diego im Werder-Trikot schaut enttäuscht.
Positiv auf Corona gestestet: In Bremen spielte der Brasilianer Diego zwischen 2006 und 2009 für Werder. Bild: Imago | Thorge Huter

Eine Horrorwoche endete für Werder Bremens einstigen Fußball-Magier Diego mit einer besorgniserregenden Nachricht. "Ich wurde positiv auf Coronavirus getestet", verkündete der 35-Jährige per Videobotschaft an die Fans seines heutigen Klubs CR Flamengo aus Rio de Janeiro. Der Hals tue weh und die Glieder schmerzten, berichtete der Brasilianer, der von 2006 bis 2009 an der Weser spielte, weiter.

"Eine unschöne Situation"

Diego verteidigt im Trikot von Flamengo den Ball.
Auch mit 35 Jahren ist Diego weiterhin im Profi-Fußball aktiv. Bild: Imago | Fotoarena

Flamengo vermeldete am Sonntagabend insgesamt sechs auf COVID-19 positiv getestete Spieler, die nun am Dienstag beim Libertadores-Cup-Duell gegen Barcelona Guayaquil nicht zur Verfügung stehen. Das von Domenec Torrent, langjähriger Assistent von Erfolgscoach Pep Guardiola unter anderem bei Bayern München, trainierte Team war nach der historischen 0:5-Schlappe am vergangenen Donnerstag bei Independiente del Valle in Ecuador geblieben.

Für den Champion der südamerikanischen Königsklasse kam es am Sonntag aber noch dicker, weil das vorgesehene Training in der Stadt an der Pazifikküste nach Ausbruch des nahegelegenen Vulkans Sangay wegen Ascheregens abgesagt werden musste. "Eine unschöne Situation", sagte Diego, der auch in Wolfsburg spielte, dort aber nur sporadisch an seine Bremer Gala-Auftritte anknüpfen konnte.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 21. September 2020, 18:06 Uhr