Werder hat beim 1:1 gegen St. Pauli die Hand im Spiel

Werder-Stürmer Niclas Füllkrug umarmt Romano Schmidt nach dem Treffer gegen St. Pauli.
Bild: DPA | Marcus Brandt

Obwohl Agu bei der Torvorbereitung den Ball mit der Hand spielte, zählte der 1:1-Ausgleich der Bremer durch Füllkrug dennoch. Die Tabellenspitze ist Werder aber los.

Der FC St. Pauli und Werder Bremen haben sich im Spitzenspiel der 2. Liga die Punkte geteilt, aber ihre Aufstiegschancen intakt gehalten. In dem intensiv geführten Top-Duell trennten sich beide Nordklubs am Samstag leistungsgerecht 1:1 (1:0).

Vor 29.546 Fans im ausverkauften Millerntorstadion schoss Daniel-Kofi Kyereh (43. Minute) die Kiezkicker in Führung, die Niclas Füllkrug (58.) nach der Pause egalisierte. Vor dem Abendspiel belegen Werder (53 Punkte) und St. Pauli (52) zunächst die Tabellenplätze zwei und drei hinter Schalke 04 (53), das die Spitze übernahm.

Chancen über Chancen

St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh bei einem Freuden-Salto in der Luft nach seinem Tor gegen Werder.
Freuden-Salto: St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh nach seinem 1:0-Treffer. Bild: DPA | Marcus Brandt

St. Pauli startete kompakt und hatte durch Marcel Hartels Fernschuss (12.) die erste Chance der Partie. Die Bremer, die wieder auf ihre Defensivstrategen Milos Veljkovic, Marco Friedl und Mitchell Weiser zurückgreifen konnten, steigerten sich in der Folge. Das Top-Sturmduo mit Marvin Ducksch (23.) und Niclas Füllkrug (25.) zielte in äußerst aussichtsreicher Position aber zweimal vorbei, und erneut Ducksch scheiterte am aufmerksamen St. Pauli-Torhüter Nikola Vasilj (36.).

Nachdem Guido Burgstaller im Strafraum zu Fall kam, die Pfeife des Referees aber stumm blieb (40.), sah alles nach einer torlosen ersten Halbzeit aus. Doch drei Minuten später war nach Leart Paqaradas Maßflanke Kyereh mit seinem elften Saisontreffer zum 1:0 zur Stelle.

Agus Handspiel wird nicht geahndet

Nach dem Wechsel drängten die Gäste wie erwartet auf den Ausgleich. Und der fiel auch durch Füllkrugs 15. Saisontor. Dabei hatte Bremen Glück, dass dieses dem Videobeweis stand hielt, denn Felix Agu als Ausgangspunkt hatte den Ball zuvor leicht mit der Hand berührt.

St. Pauli hätte beinahe durch Burgstaller zurückgeschlagen (78./79.), doch einmal verzog der glücklose Torjäger, einmal parierte Pavlenka. Und auf der Gegenseite scheiterte Ducksch (86.) noch an der Latte.

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So erklärt Werders Agu sein Handspiel gegen St. Pauli

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Das Wochenende, 9. April 2022, 15:25 Uhr