Staatsanwaltschaft Bremen bestätigt neue Überprüfungen im "Fall Jatta"

Der Spieler soll laut "Bild"-Zeitung bei seiner Registrierung in Bremen eine E-Mail-Adresse angegeben haben, die Fragen aufwirft. Dies wird nun geprüft.

Bakery Jatta trägt einen Pullover des Hamburger SV
Die Staatsanwaltschaft Bremen hat bestätigt, dass sie den Fall Bakery Jatta erneut überprüft. Es geht um Widersprüche im Zusammenhang mit seiner Identität. Bild: regios24

Der Fall Bakery Jatta geht in die nächste Runde. Die Staatsanwaltschaft Bremen bestätigte dem Sport-Informations-Dienst, dass sie seit "Anfang September" erneut Angaben des Profis vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV überprüft. Dabei soll es sich um eine E-Mail-Adresse handeln. "Es werden Angaben überprüft, im Moment hat es mit Ermittlungen aber noch gar nichts zu tun", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem Sport-Informations-Dienst. Die Unterlagen liegen zur Prüfung bei der Polizei.

E-Mail-Adresse auf den Namen "Bakery Daffeh"?

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung" berichtet, dass Jatta nach seiner Ankunft als Flüchtling 2015 in Bremen eine E-Mail-Adresse angegeben habe, die den Namen "Bakery Daffeh" beinhaltete. Also genau den Namen, den Jatta laut eines Berichts der "Sport-Bild" vor seiner Ankunft in Deutschland getragen haben könnte. Die Ermittlungen, die der Bericht nach sich zog, wurden vom für Jatta zuständigen Bezirksamt Hamburg-Mitte am 2. September eingestellt. Der 21-Jährige hatte anschließend in einem emotionalen Instagram-Statement eine "Hexenjagd" beklagt und sich beim HSV für die Unterstützung in der schwierigen Zeit bedankt.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 20. September 2019, 23:30 Uhr