Eishockey-Duo der Fischtown Pinguins fehlt wegen "Prügel-Sperre"

Pinguins-Spieler Christian Wejse liefert ein Gerangel um den Puck.
Im Duell mit dem ERC Ingolstadt kassierte Christian Wejse (rechts) bereits seine dritte Faustkampf-Strafe in der laufenden Saison. Bild: Imago | Andreas Gora

Im Spiel gegen die Straubing Tigers müssen die Bremerhavener auf Alex Friesen und Christian Wejse verzichten. Beide Stürmer wurden aufgrund zu vieler Faustkämpfe gesperrt.

Wenn die Fischtown Pinguins (19:30 Uhr) auswärts auf die Straubing Tigers treffen, müssen sie sowohl auf Alex Friesen als auch auf Christian Wejse verzichten. Denn das Stürmerduo ist für die kommende Partie der Bremerhavener gesperrt. Grund dafür ist die hohe Anzahl von schweren Strafen, die beide Spieler in der laufenden Saison wegen Faustkämpfen kassiert haben.

Neue Regel sieht automatische Sperre vor

Beim vergangenen 2:1-Heimsieg der Pinguins gegen den ERC Ingolstadt wurden Friesen und Wejse jeweils bereits zum dritten Mal wegen eines derartigen Vergehens für mehrere Minuten des Eises verwiesen. Die Statuten der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sehen in einem solchen Fall, dass der betroffene Spieler automatisch eine Partie aussetzen muss. Die Regel ist neu und gilt erst seit der laufenden Saison.

Künftig sollten sich Friesen und Wejse jedoch bei Prügeleien auf dem Eis etwas mehr im Zaum halten. Fortan zieht für die Wiederholungstäter nämlich schon jede zweite Faustkampf-Strafe eine Sperre nach sich.

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Bild: Radio Bremen

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  • Helge Hommers Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 14. Januar 2021, 7 Uhr