Fischtown Pinguins kassieren deutliche Niederlage gegen Augsburg

Gegen den Playoff-Anwärter aus Bayern setzte es ein 2:6. Trotzdem bleibt Bremerhaven in der DEL auf Viertelfinal-Kurs.

Eishockeyspieler Dominik Uher sitzt auf der Bank
Fischtown-Stürmer Dominik Uher verlor mit den Pinguins gegen Augsburg. Bild: Imago | Jasmin Wagner

Die Fischtown Pinguins haben auf dem Weg zur direkten Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen Rückschlag erlitten. Im Heimspiel gegen die Augsburger Panther kassierten die Bremerhavener eine 2:6-Niederlage. Trotzdem haben die weiterhin auf dem fünften Platz stehenden Bremerhavener alle Chancen, erstmals ohne Umwege in die Runde der besten acht Teams einzuziehen.

Sie haben früh getroffen, und dann wurde es wirklich hart. Wir können es definitiv besser. Es war eines dieser Spiele, die man schnell vergessen muss.

Pinguins-Verteidiger Patch Alber bei Magenta TV

Das Spiel begann denkbar schlecht für die Gastgeber. Während sich beide Teams noch abtasteten, zog Augsburgs Scott Kosmachuk aus einer unübersichtlichen Situation trocken ab. Der Puck schlug links neben dem aus seiner langen Verletzungspause zurückgekehrten Tomas Pöpperle im Tor der Bremerhavener ein (4. Minute). Die Gastgeber brauchten allerdings nicht lange, um den Schock zu verdauen. Nach einer Vorlage von Alex Friesen erzielte Mike Moore in Unterzahl das 1:1 (8.).

Doch die Gäste waren weiter besser im Spiel – und nutzten ihre Chancen. Erst erzielte David Stieler die erneute Führung, dann erhöhte Daniel Schmölz innerhalb einer Minute auf 3:1 (19.). "Das waren harte Sekunden für uns", sagte Pinguins-Stürmer Brock Hooton in der Drittelpause beim Sender Magenta TV. "Wir haben unsere Füße zu wenig bewegt – und wir haben dafür bezahlt."

Der Schwung der Pinguins hält nur kurz

Im zweiten Durchgang erwischten die Pinguins den besseren Start. In Unterzahl ließ die Augsburger Verteidigung Justin Feser zu viel Platz. Der Bremerhavener bedankte sich mit dem Anschlusstreffer (25.). Doch nur gut drei Minuten später stellte Simon Sezemsky den alten Abstand wieder her. Kurz darauf wurde es ganz bitter, als Marco Sternheimer Pöpperle mit einer schnellen Bewegung täuschte und auf 5:2 erhöhte. Im Schlussdrittel fanden die Bremerhavener keine Antworten mehr. Stattdessen traf Scott Valentine kurz vor Schluss sogar zum 6:2 (58.).

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 14. Februar 2020, 23 Uhr