5 Fakten zum Werder-Spiel gegen Gladbach

Der Borussen-Park ist kein gutes Pflaster für Werder: Seit acht Spielen sind die Bremer dort sieglos. Und jetzt haben die Gladbacher auch noch einen Torgaranten in ihren Reihen.

Florian Kohfeldt sitzt neben dem nachdenklichen Frank Baumann bei einer Pressekonferenz.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

1 Thuram heißt die neue Lebensversicherung

Sein Vater ist Rechtsverteidiger und Weltmeister, er ist Stürmer und neuer Liebling des Bundesliga-Spitzenreiters. Die Rede ist von Marcus Thuram, dem Toptorjäger von Borussia Mönchengladbach. In der 5. Minute der Nachspielzeit erzielte der Franzose in dieser Woche den 2:1-Siegtreffer für sein Team in der Europa-League. Und das nicht zum ersten Mal. Thuram ist mit acht Pflichtspieltreffern der beste Torschütze der Fohlen, traf in allen drei Wettbewerben und erzielte jetzt zum vierten Mal das Siegtor für den Bundesliga-Spitzenreiter.

2 Verspielte Führungen sind bei Werder an der Tagesordnung

Fünf Unentschieden in Folge gab es zuletzt für Werder Bremen in der Bundesliga. Die Bremer scheinen das Sieger-Gen verloren zu haben. Dabei fängt das Team von Trainer Florian Kohfeldt immer stark an. In den letzten fünf Partien gingen sie immer mit dem ersten Torschuss in Führung. Dummerweise hält diese Führung nicht lange. Es gibt übrigens einen unrühmlichen Rekord in der Bundesliga. Noch nie ging ein Team in sechs aufeinander folgenden Spielen in Führung, ohne auch nur eines davon zu gewinnen.

3 Werder ist anfällig über links

Auf der linken Seite von Werder Bremen wird Ludwig Augustinsson schmerzhaft vermisst. Über seine Seite, die momentan von Marco Friedl abgedeckt wird, fielen bereits 14 Gegentore. Wie man es besser machen kann, können sich die Bremer beim kommenden Gegner abschauen. Die Gladbacher sind links defensiv die besten der Liga und noch ohne Gegentor über diese Seite. Werder könnte diesen Rekord in der nächsten Partie knacken.

4 Lang trifft seine alten Kollegen wieder

Michael Lang kam wie Phönix aus der Asche bei den Bremern. Gerade verpflichtet machte der Rechtsverteidiger vier Spiele in Folge über 90 Minuten für die Grün-Weißen. Das war allerdings auch den vielen Verletzten bei Werder geschuldet. Seit sie zurück sind, muss Lang wieder auf der Bank Platz nehmen. Genauso wie zuvor schon bei seinem alten Klub: Der Schweizer kam von Borussia Mönchengladbach an die Weser.

5 Plea mag die Weser-Luft

Eine Reise nach Bremen ist für Gladbachs Stürmer Plea wie ein Kuraufenthalt. Die Weser-Luft tut dem Franzosen einfach gut. Im DFB-Pokal spielte Plea mit Gladbach beim Bremer Amateur-Klub BSC Hastedt und traf gleich dreimal und auch im anschließenden Spiel in der Bundesliga im Weser-Stadion war er erfolgreich – wieder dreimal.

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Autor

  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 8. November 2019, 18:06 Uhr