Nur "Wehwehchen" bei Pavlenka und Bargfrede

Schrecksekunde für Werder: Torhüter Pavlenka schien sich gegen Wolfsburg verletzt zu haben. Doch Sportchef Baumann gab hinterher Entwarnung. Auch bei Bargfrede.

Werder-Torhüter Jiri Pavlenka steht mit schmerzverzerrtem Gesicht zwischen den Pfosten.
Schrecksekunde bei Werders Rückhalt: Torhüter Jiri Pavlenka überstand die letzten Spielminuten nur mit Schmerzen in der Leistengegend. Bild: Imago | Nordphoto

In der 80. Minute ging ein Raunen durchs Weser-Stadion. Werders Torhüter Jiri Pavlenka hatte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Leiste gegriffen und auf den Rasen sacken lassen. Schiedsrichter Deniz Aytekin winkte sofort die Betreuer aufs Feld und der Tscheche wurde behandelt. Währenddessen machte sich Ersatz-Keeper Jaroslav Drobny bereits für den Ernstfall bereit, doch der Einsatz des 38-jährigen Routiniers wurde nicht mehr nötig. Pavlenka biss auf die Zähne und überstand die Schlussphase – wenn auch unter sichtlichen Schmerzen.

Es ist nichts Wildes. Ich gehe davon aus, dass er Mitte der Woche wieder ins Training einsteigen wird.

Sportchef Frank Baumann über Pavlenka

Montag Regeneration, Dienstag frei

Da am Montag für die Werder-Profis ohnehin nur Regeneration angesagt ist und sie am Dienstag frei haben, beginnt die Trainingsphase vor dem Auswärtsspiel gegen Freiburg ohnehin erst wieder mit zwei Trainingseinheiten am Mittwoch. Zeit genug, bis dahin die "paar Wehwehchen", wie Baumann sie nannte, wieder auszukurieren.

Gleiches gilt für Philipp Bargfrede, der in der 57. Minute vom Platz musste, weil er "einfach platt" gewesen sei. Bargfrede hatte zuletzt an eine Fußverletzung laboriert und das Spiel auf Schalke und die Pokal-Partie in Leverkusen verpasst. Und Bargfrede habe viel geackert gegen Wolfsburg, meinte Baumann, "da kann es an der einen oder anderen Stelle schon zwicken".

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  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Bundesligashow, 11. Februar 2018, 18 Uhr