Pinguins zeigen den Kölner Haien die Zähne

Nach der 0:6-Heimspielklatsche gegen Düsseldorf rehabilitierten sich die Bremerhavener Eishockey-Cracks am Sonntag mit einem starken 5:2-Sieg in Köln.

Spieler der Fischtown Pinguins verteidigen ihr Tor vor den Spielern der Kölner Haie.
Viel zu tun für Pinguins-Keeper Tomas Pöpperle (rechts unten): Die Kölner Haie setzten die Bremerhavener immer wieder mit Angriffen unter Druck. Bild: Imago | Eduard Bopp

Die Fischtown Pinguins präsentierten sich am 15. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga wie ausgewechselt – dabei spielten sie in der gleichen Aufstellung wie am Freitag. Und dort hatten sie eine böse 0:6-Klatsche vor heimischer Kulisse gegen Düsseldorf kassiert. Am Sonntagabend rehabilitierten sie sich vor 10.000 Zuschauern bei den Kölner Haien mit einem furiosen 5:2-Sieg.

Die Pinguins legten einen besseren Start hin und gingen durch ein Tor von Will Weber in der 2. Minute in Führung. Fischtowns Torhüter Tomas Pöpperle rettete danach mehrfach durch starke Paraden die knappe Führung. Dennoch glich Favio Pfohl in der 38. Minute zum 1:1 aus.

Köln gleicht spät noch aus

Die Bremerhavener schlugen zurück: In der 44. Minute drückte Miha Verlic den Puck zum 2:1 für die Pinguins über die Linie. Doch wieder glichen die Kölner aus, als Alexander Oblinger den Treffer zum 2:2 ins Tor abfälschte. In Überzahl gelang den Pinguins schließlich die Entscheidung: Im Powerplay erhöhte Justin Feser in der 57. Minute zum 3:2, Jan Urbas legte eine Minute später das 4:2 nach. Ross Mauermann setzte mit einem Empty-Net-Goal zum 5:2 den Schlusspunkt.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 27. Oktober 2019, 22 Uhr