"Wahnsinnige Erfahrung" – Champions League macht Pinguins viel Spaß

Video vom 30. August 2021
Patrick Joseph Alber, Simon Stowasser und Filip Reisnecker bejubeln einen Treffer der Pinguins.
Am Wochenende sind die Fischtown Pinguins in ihrer Eishalle erneut zweimal in der Champions Hockey League gefordert. Bild: Imago | Eibner
Bild: Imago | Eibner

Beim ersten Spiel in Finnland haben die Fischtown Pinguins direkt einen Sieg geholt. Am Wochenende geht es für die Bremerhavener zu Hause bereits mit zwei Spielen weiter.

Nach dem Auftakt in der Champions League sind die Fischtown Pinguins wieder in Bremerhaven angekommen. Und auf das Erreichte sind sie mächtig stolz. Direkt im ersten Champions-League-Spiel der Klubgeschichte gelang ein Sieg. Beim finnischen Vizemeister TPS Turku gewannen die Bremerhavener mit 2:1. Da schmerzte es auch nicht mehr so, dass das Spiel bei den Växjö Lakers in Schweden am Sonntag glatt mit 0:5 verloren ging.

"Das war schon eine wahnsinnige Erfahrung", erzählt Pinguins-Coach Thomas Popiesch im Gespräch mit dem Sportblitz. "Es war das erste Mal, dass wir uns mit den besten Mannschaften Europas messen konnten. Ich glaube, es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht." Gegen Turku und Växjo gingen die Bremerhavener jeweils als Außenseiter ins Spiel. Für Teammanager Alfred Prey ist Turku gar "das Bayern München des finnischen Eishockeys". Am Ende klappte es aber mit der dicken Überraschung.

Ich glaube schon, dass Turku über weite Strecken die bessere Mannschaft war, aber wir haben uns als Team dagegengestemmt und dann in der entscheidenden Phase die richtigen Entscheidungen getroffen.

Thomas Popiesch sitzt beim Interview in seinem Büro.
Pinguins-Coach Thomas Popiesch im Gespräch mit dem Sportblitz

Växjö war eine Nummer zu groß

Am positiven Fazit der Reise ändert auch die Niederlage in Växjö am Sonntag nichts. Nach dem Sieg am Freitag in Finnland reisten die Bremerhavener am Samstag weiter nach Schweden. Der schwedische Meister ließ den Pinguins allerdings keine Chance.

Die Laune konnte dies aber keineswegs verhageln. Die Bremerhavener sind sicher, in Europa für sich geworben zu haben und durch den Sieg in Turku auch Sparta Prag, den dritten Gegner in der Gruppe, ein wenig eingeschüchtert zu haben.

Ich hoffe, dass man jetzt auch dort weiß, dass Bremerhaven in Deutschland auf der Eishockey-Landkarte nicht nur ein kleiner Fleck, sondern ein roter Punkt ist. Daran wollen wir arbeiten in dieser Champions-League-Saison. Das soll sich durchsetzen. Auch in Prag soll man wissen, dass in Bremerhaven ein rauer Wind wehen kann.

Alfred Prey sitzt während des Interviews in seinem Büro.
Teammanager Alfred Prey im Gespräch mit dem Sportblitz

Am Wochenende geht es weiter

Auf das Duell mit den Pragern müssen die Bremerhavener allerdings noch ein wenig warten. Am 6. Oktober (19:30 Uhr) findet das Hinspiel in der tschechischen Hauptstadt statt. Das Rückspiel in Bremerhaven ist auf den 12. Oktober (19 Uhr) datiert.

Weiter in der Champions League geht es für die Pinguins aber viel früher, denn bereits an diesem Wochenende reisen die Teams aus Turku und Växjö nach Bremerhaven. Gegen Turku spielen die Pinguins am Freitag um 19:30 Uhr in der Eisarena. Die Möglichkeit zur Revanche gegen Växjö bekommen sie am Sonntag ab 18:05 Uhr. Prey hofft, dass die Pinguins mit ihren enthusiastischen Fans im Rücken erneut für eine Überraschung sorgen und in der Gruppe einen großen Schritt für ein Weiterkommen machen können.

Fischtown Pinguins heben ab – Richtung Champions Hockey League

Video vom 26. August 2021
Die Mannschaft der Fischtown Pinguins versammelt vor dem Tourbus.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autoren

  • Dino Bernabeo Redakteur und Autor
  • Karsten Lübben Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 30. August 2021, 18:06 Uhr