Fischtown Pinguins gewinnen hitziges Auswärtsspiel in Wolfsburg

Eishockesspieler im Zweikampf
Bild: DPA | Jan-Frederic Helbig

Gegen aggressive Grizzlys gewannen die Bremerhavener 4:0. Dabei schenkten sich beide Teams nichts. Mehrfach flogen auf dem Eis die Fäuste.

Die Fischtown Pinguins haben deutlich gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Die Bremerhavener schlugen den DEL-Konkurrenten in dessen eigener Halle am Sonntag 4:0 (1:0, 3:0, 0:0). Der Sieg war aber härter erkämpft, als es das Ergebnis vermuten lässt.

"Schon das erste Drittel war sehr intensiv, sie haben hart gespielt. Aber wir haben dagegengehalten", sagte Fischtown-Verteidiger Phillip Bruggisser nach dem hitzigen Spiel bei MagentaTV. Der Däne erzielte gegen sein ehemaliges Team das zwischenzeitliche 3:0 (54. Minute).

Auf dem Eis fliegen mehrfach die Fäuste

Zwei Eishockey-Spieler prügeln sich
Hartes Spiel: Zwischen Bremerhavens Alex Friesen (links) und Gerrit Fauser flogen mehrfach die Fäuste. Bild: Imago | Jan-Frederic Helbig

Das erste Drittel begann ausgeglichen. Auch das 1:0 durch Tye McGinn (6.) brachte die Gastgeber nicht aus dem Tritt. Immer wieder kam es zu harten Szenen. Gerrit Fauser und Bremerhavens Alex Friesen gerieten gleich mehrfach aneinander. Sogar noch nach der Schlusssirene flogen erst die Handschuhe und dann die Fäuste.

Im zweiten Drittel erhöhten Ziga Jeglic (29.), Brugisser und Miha Verlich (38.) auf 4:0. " Im zweiten Drittel waren wir bis zum 2:0 am Drücker – das Tor hat die ganze Partie gekippt", sagte Grizzly-Coach Mike Stewart bei MagentaTV. Es sei ihm zwar schon vor dem Spiel bewusst gewesen, dass die Gäste aggressiv spielen werden. "Durch diese Aktionen haben wir aber unseren Fokus verloren", sagte Stewart. "Das war einfach zu wenig von uns."

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 12. Dezember 2021, 19:30 Uhr