Wolfsburg lässt die Halbfinal-Träume der Pinguins platzen

Sie waren so dicht dran, doch im entscheidenden dritten Duell schieden die Fischtown Pinguins mit 2:3 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen die Grizzlys aus.

Pinguins-Spieler Vladimir Eminger hockt enttäuscht mit gesenktem Helm auf der Ersatzbank.
Die Fischtown Pinguins sind gegen Wolfsburg denkbar knapp am ersten Playoff-Halbfinale der Klub-Geschichte gescheitert. Bild: Imago | Beautiful Sports

Die Pinguins haben geträumt und diese Träume waren sogar sehr real. Vom ersten Playoff-Halbfinale der Klub-Geschichte hatten sie geträumt und das war für die Eishockey-Cracks aus Bremerhaven zum Greifen nahe. Doch die Grizzlys Wolfsburg haben den Traum am Samstagabend jäh zerplatzen lassen.

Dabei waren die Fischtown Pinguins sogar als Favoriten ins Viertelfinal-Duell mit den Niedersachsen gegangen, doch im coronabedingt verkürzten Spielmodus Best-of-three geht es eben Schlag auf Schlag – und so waren die Bremerhaven mit einem Schlag im Endscheidungsspiel draußen.

Im "Sudden death" unterlegen

In einem packenden Spiel nach Verlängerung setzten sich die Wolfsburger mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) durch und stehen im Halbfinale, für die Pinguins ist die Saison dagegen beendet.

In der leeren Eisarena in Bremerhaven gingen die Grizzlys nach vier Minuten durch Jeffrey Likens in Führung. Max Görtz erhöhte im zweiten Drittel in Überzahl auf 2:0 (29. Minute). Die Pinguins konnten noch im zweiten Durchgang durch Mitch Wahl (34.) verkürzen. 

Jan Urbas sorgte drei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit für den 2:2-Ausgleich. In der Extraspielzeit erzielte Phillip Bruggisser mit einem Schuss von der blauen Linie den vielumjubelten Wolfsburger Siegtreffer.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 24. April 2021, 21 Uhr