Die Eisbären beißen, verlieren aber dennoch

Die Basketballer aus Bremerhaven haben sich gegen Alba Berlin teuer verkauft. In einer mitreißenden Partie verlieren die Eisbären schließlich mit 85:99.

Ivan Elliot verbiegt sich unter dem Korb bei einem Wurfversuch.
Bild: Imago | Ulmer

Die Mannschaft von Trainer Arne Woltmann konnte die Talfahrt in den vergangenen zehn Spielen etwas abbremsen und steht mit einer guten 4:6-Bilanz da, die den Bremerhavenern etwas Luft vor den Abstiegsrängen verschaffte. Mit Alba Berlin trafen die Eisbären im Heimspiel nun auf eines der Teams der Stunde in der BBL, der Tabellenzweite spielt derzeit überragend auf.

Kurzzeitig in Führung

Doch die Bremerhavener hatten zum Saisonbeginn einen spektakulären 66:64-Sieg gegen die Berliner eingefahren, und so traten sie auch am Sonntag in eigener Halle mit diesem Wissen selbstbewusst auf. Die Berliner dominierten zwar zunächst, doch vor der Halbzeit hatten sich die Eisbären mit einem 10:0-Lauf wieder auf 44:49 herangekämpft.

Kurzzeitig gingen die Bremerhavener im 3. Viertel sogar in Führung, doch in der Schlussphase ging den Seestädtern schließlich die Puste aus. Alba baute mit furiosen Dreier-Würfen den Vorsprung am Ende auf 14 Punkte aus (insgesamt versenkten sie sogar 17 Dreier), doch so deutlich war das Kräfteverhältnis in dieser Partie nicht. Über weite Strecken hatte der Außenseiter aus Bremerhaven als Tabellen-16. fast auf Augenhöhe gespielt. Beste Werfer der Seestädter waren Geoffrey Groselle (21 Punkte) sowie Johnny Berhanemeskel und Jordan Hulls (je 15).

Alba hat die starken Leistungen der vergangenen Wochen bestätigt und spielt für mich zurzeit den besten Basketball in der BBL. Wir haben drei Viertel mitgehalten und uns zwischenzeitlich zurückgekämpft. Darauf bin ich stolz. Im Schlussviertel hat man gemerkt, dass bei uns die Kräfte schwanden. Wir haben den Ball in der Offensive  nicht mehr so gut bewegt wie zuvor und die vermehrten Ballverluste haben das Spiel letztlich entschieden.

Eisbären-Coach Arne Woltmann

Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 11. März 2018, 19:30 Uhr