Entscheidung gefallen: Eisbären machen in der 2. Liga weiter

Nach wochenlanger Ungewissheit ist nun klar: Die Eisbären Bremerhaven treten in der zweiten Basketball-Liga an – trotz niedrigerem Etat. Das teilte der Klub am Abend mit.

Mannschaft der Eisbären bei einem Spiel.
Es wird auch in der kommenen Saison Basketball in Bremerhaven geben – mit welchem Kader steht aber noch nicht fest. Bild: DPA | nph / Rojahn

Der Basketball-Klub wird die Lizenzunterlagen am Montag beim Gutachterausschuss der 2. Basketball Bundesliga, der Pro A, einreichen. Nachdem die Stadt Bremerhaven die finanzielle Unterstützung um rund ein Drittel von 466.000 Euro auf 320.000 Euro reduziert hatte, war unklar, ob der Verein um den geschäftsführenden Gesellschafter Geschäftsführer Wolfgang Grube genug Geld zusammenbekommt.

Dass die Zuwendung der Stadt so drastisch gekürzt wird, hat uns ehrlich gesagt schon enttäuscht. Nichtsdestotrotz wollen wir einen Neuanfang in der ProA starten und uns dort konsolidieren

Wolfgang Grube, Geschäftsführer Eisbären Bremerhaven

Grube hofft, zukünftig mehr Unterstützer für den Basketball in Bremerhaven zu finden, damit die Kosten gedeckt und die Schulden getilgt werden könnten. Seit Tagen laufen Gespräche mit den Sponsoren, die ihre Unterstützung für die weit weniger attraktive 2. Liga wohl auch einschränken.

Trainer Michael Mai macht weiter

Sportlich setzt Grube weiter auf Trainer Michael Mai, der die Mannschaft im März 2019 als dritter Trainer der Saison übernommen hatte. Den Abstieg aus der ersten Basketball-Bundesliga konnte aber auch er nicht verhindern. Der US-Amerikaner hat allerdings schon Erfahrung mit den Bedingungen in der zweiten Liga. "Michael hat in der ProA bewiesen, dass er auch mit einem geringen Budget in der Lage ist, einen guten Kader zusammenzustellen“, so Grube. Eine Mannschaft hat der Verein derzeit aber noch nicht. Die Eisbären starten am 21. September in die neue Zweitliga-Saison. Dann treten sie auswärts bei den Bayer Giants Leverkusen an.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. Juli 2019, 22 Uhr