Titel adé: Bremerhavener Eisbären verpassen Finalspiele

Nach der 94:100-Pleite gegen Kirchheim haben die Bremerhavener Basketballer keine Chance mehr auf den ProA-Titel. Das letzte Playoff-Spiel ist somit bedeutungslos.

Eisbären-Spieler Trey Davis springt dem Ball nach.
Für die Eisbären Bremerhaven um Trey Davis (rechts) gab es gegen die Kirchheim Knights nichts zu holen. Bild: Imago | Eibner

Die Eisbären Bremerhaven haben die letzte Chance auf den Titelgewinn in der ProA-Liga verspielt. Nach der 94:100-Heimniederlage gegen die Kirchheim Knights am Donnerstag kann sich der Basketball-Zweitligist nicht mehr für die Finalrunde qualifizieren. Die ausstehende letzte Playoff-Partie gegen USC Heidelberg (Sonntag, 17 Uhr) ist somit ohne Bedeutung für das Team von Trainer Michael Mai, das ohnehin auf einen möglichen Aufstieg verzichtet hätte.

Im Aufeinandertreffen mit Kirchheim hatten die Bremerhavener zur Halbzeit mit 46:44 in Führung gelegen. Auch nach dem dritten Viertel waren die Eisbären noch mit einem Zähler in Front. Doch trotz eines zwischenzeitlichen Fünf-Punkte-Vorsprungs im finalen Spielabschnitt gaben die Hausherren den Sieg noch aus den Händen. Beim Stand von 84:84 ging es daher in die Verlängerung, in der die Eisbären ohne Chance waren. Bremerhaven-Trainer Mai war entsprechend bedient: "Wir haben gekämpft und hätten das Spiel vor der Verlängerung gewinnen können. In der Endphase waren wir nicht fokussiert genug."

Eisbären-Geschäftsührer: Darum beantragen wir keine Bundesliga-Lizenz

Video vom 15. April 2021
Der Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven Nils Ruttmann im Studiogespräch.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 30. April 2021, 18:06 Uhr