Glück im Unglück: Keine Corona-Mutation bei Bremerhavens Basketballern

Der infizierte Eisbären-Spieler hat sich bereits zum zweiten Mal mit dem Virus angesteckt. Seine Teamkollegen durften die Quarantäne inzwischen wieder verlassen.

Eisbären-Spieler Trey Davis springt zum Korbwurf ab.
Die Saison in der ProA-Liga kann weitergehen für Trey Davis (Mitte) und die Eisbären Bremerhaven. Bild: Imago | Eibner

Die Befürchtungen der Eisbären Bremerhaven haben sich nicht bestätigt: Der mit dem Coronavirus infizierte Spieler des Basketball-Zweitligisten hat sich nicht mit einer der Virus-Mutationen angesteckt. Das teilte der Verein auf Nachfrage des Sportblitz mit.

Weiterhin haben die Bremerhavener Glück im Unglück: Abgesehen vom infizierten Spieler darf die gesamte Mannschaft die seit Ende der vergangenen Woche auferlegte Quarantäne verlassen. Denn sämtliche Teamkollegen und auch der Rest des Kaders wurden als Kontaktpersonen der Kategorie II eingestuft. Ab sofort kann die Mannschaft daher das Training fortsetzen, wenn auch nur mit dem festen Stammkader. Hochgezogene Jugendspieler sind somit von den Übungseinheiten ausgeschlossen. Alle Akteure werden zudem vor jeder Einheit mit einem Schnelltest untersucht. Die für Mittwoch, 24. Februar (19:30 Uhr) in Bremerhaven angesetzte Partie gegen Science City Jena soll wie geplant stattfinden.

Erste Corona-Fälle im November

Bereits im November hatte es sechs Fälle im Eisbären-Team gegeben. Der Kader kam für zwei Wochen in Quarantäne. Ganze fünf Wochen vergingen bis zur Austragung der nächsten Partie. Ein Szenario, das dem Klub jetzt erspart bleibt. Der Spieler, der nun infiziert ist, gehörte schon im November zu den positiv Getesteten. Laut Aussage seines Vereins sei er symptomfrei.

Weil auch andere Teams der ProA-Liga immer wieder Corona- Fälle in in ihren Reihen verzeichneten, ist der Spielplan mittlerweile vollkommen durcheinander gewirbelt. Eigentlich hätten die Playoffs in zwei Monaten beginnen sollen, doch daraus dürfte wohl kaum etwas werden. Auch die Eisbären fragen sich, wie die Liga mit der Situation umgeht.

Sagt man, man bricht die Saison ab und es gilt eine Quotientenregelung? Oder wird die Hauptrunde verlängert, damit alle Teams gleich viele Spiele haben? Das wird sicherlich in den nächsten Tagen und noch Wochen Thema sein.

Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann im Gespräch mit dem Sportblitz

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Autoren

  • Helge Hommers Autor
  • Dino Bernabeo Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz 16. Februar 2021, 18:06