Mit dicken Fragezeichen: Werder zittert um Rashica und Bittencourt

Im Hinspiel war Milot Rashica Werders Matchwinner gegen Wolfsburg. Doch ob es zu einem Remake kommt, steht in den Sternen. Auch Bittencourts Einsatz ist fraglich.

Milot Rashica schleicht enttäuscht mit gesenktem Kopf vom Spielfeld des Weser-Stadions.
Dabei oder nicht dabei? Werders Milot Rashica erlitt im Spiel gegen Frankfurt eine weitere Blessur. Bild: Pool/via gumzmedia/nordphoto

Schlechter könnte das Timing kaum sein. Ausgerechnet jetzt ist Milot Rashica angeschlagen. Jetzt, wo mit dem VfL Wolfsburg ein Gegner auf Werder wartet, der beim Kosovaren endlich die Lebensgeister neu erwecken könnte.

Denn im Hinspiel war Rashica der überragende Mann, es war sein Tag. Der 1,77 Meter große Bremer Turbo besorgte per Elfmeter zunächst die 1:0-Führung und netzte am Ende auch noch den 3:2-Siegtreffer für Werder ein. Damals hatte Rashica einen Lauf, inzwischen steckt er in einem Formtief. So blieb das Doppelpack aus Wolfsburg bisher sein einziger in dieser Saison, in der Rückrunde traf Rashica überhaupt noch nicht. Im Nachholspiel gegen Frankfurt unter der Woche saß er erstmals zu Spielbeginn auf der Bank.

Nächste Blessur aus dem Spiel gegen Frankfurt

Rashica plagte sich mit Adduktorenproblemen und wurde daher erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Doch dort hatte der 23-Jährige erneut Pech. "Milot hat einen weiteren Schlag abbekommen", sagte Trainer Florian Kohfeldt am Samstag. Doch ob Rashica am Sonntag um 13:30 Uhr gegen Wolfsburg einsatzbereit ist, ist noch offen. Gleiches gilt für Leonardo Bittencourt.

"Beide werden heute trainieren", sagte Kohfeldt, "ich kann aber keine finalen Aussagen zu ihnen treffen." Definitiv noch nicht dabei sein werden die Rekonvaleszenten Ömer Toprak und Niclas Füllkrug, die inzwischen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind.

Die Analyse: Werder und die extreme Heimschwäche

Video vom 4. Juni 2020
Stephan Schiffner im Studiogespräch

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Autorin

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 6. Juni 2020, 19:30 Uhr